MSC Technologies 3D-Touchscreens für berühungsloses Bedienen mit Handschuhen

Berührungslos auch mit Handschuhen bedienbar sind die 3D-Touch-Screens von MSC Technlogies‘ Eigenmarke GE-STAR mit Diagonalen von bis zu 15,6 Zoll.
Berührungslos auch mit Handschuhen bedienbar sind die 3D-Touch-Screens von MSC Technlogies‘ Eigenmarke GE-STAR mit Diagonalen von bis zu 15,6 Zoll.

Unter der Eigenmarke GE-STAR hat MSC Technologies Touchscreens mit bis zu 15,6-Zoll-Diagonale entwickelt, die sich dank 3D-Technologie in einem von der Diagonale abhängigen Abstand von bis zu 35 cm von der Oberfläche berührungslos auch mit Handschuhen bedienen lassen.

MSC Technologies‘ GE-STAR-Touchscreens auf Basis der Nanosilbertechnologie sind mit Touch-Controllern von SIS und Microchip ausgestattet. Via 3D-Technologie ist die zuverlässige Bedienung mit allen Arten von Handschuhen möglich, auch Feuchtigkeit oder vereiste Oberflächen behindern den Touch-Vorgang nicht. Gefertigt werden die 3D-Touch-Screens mit einem Roll-to-Roll-Prozess, sodass schnell große Stückzahlen geliefert werden können.

Zur kontinuierlichen Auswertung in Z-Richtung ist rings um die Oberfläche des linearen Touch nur ein schmaler Rand integriert, hinter dem einfache Sensorbars auf Leiterplattenbasis befestigt werden. Vorteilhaft ist neben dem geringen Aufwand der Implementierung, dass keine Löcher in die Front gebohrt werden müssen. Durch eine Simulation kann der Einfluss eines Luftspalts zwischen Sensor und Cover-Glas berechnet und darauf hin die Sensorgeometrie noch vor dem Prototyping optimiert werden.

Die zur Auswertung eingesetzten Controller von SIS arbeiten je nach Typ mit Spannungswerten von bis zu 30 V, was für ein gutes Signal/Rauschverhältnis sorgt. Hohe EMV-Störsicherheit und eine kurze Response Time gewährleistet der niedrige Widerstand pro Fläche der Nanosilbertechnologie von typisch 20 bis 50 Ohm/m2. Weil die Leiterbahnen komplett gekapselt und isoliert sind, ist trotz des verwendeten Silbers die Whisker-Bildung ausgeschlossen.

Mit den von MSC entwickelten Software-Tools zum Tunen und Debuggen lässt sich auf jede interne Phase des Touch-Controllers zugreifen. Als Schnittstelle kommt in der Regel USB zum Einsatz, zusätzlich verfügbar sind ein serieller Anschluss mit TTL-Pegel und - für die besonders schlanke Einbindung - ein I2C-Interface.

Alle gängigen Betriebssysteme werden unterstützt. Die Firmware erlaubt das Auswerten der Signalbreite in 256 Stufen ohne zusätzliche Hardware, wodurch sich die Sicherheit des Anzeigesystems wesentlich verbessern lässt.