3M stellt 3D-Folie vor 3D ohne Shutter-Brille

Eine interessante neue Entwicklung von 3M lässt die Display-Hersteller aufhorchen: Das Unternehmen hat kürzlich eine Technologie für dreidimensionale Darstellungen ohne 3D-Brille vorgestellt, die auf einer optischen Folie basiert.

Diese lässt sich laut Aussage von 3M in ein Display integrieren, lenkt damit das Licht um und ermöglicht so einen räumlichen Effekt. Die Folie besteht aus winzigen Linsen auf der Oberseite und kleinen Prismen auf der Unterseite. So entstehen unterschiedliche Bildinformationen für das rechte und das linke Auge, die vom Display mit 120 Hz abwechselnd zum entsprechenden Auge abgestrahlt werden. Auf diese Weise ergibt sich ein Bild mit optischer Tiefe. Voraussetzung dafür ist es, dass man den richtigen Abstand und den passenden Blickwinkel hat. Dazu muss der Betrachter relativ senkrecht mit einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern auf das Display blicken. Wenn der Abstand oder der Winkel nicht stimmen, sieht man das Display trotzdem in 2D. Laut Aussage von 3M laufen bereits Gespräche mit Display-Herstellern und Anwenderunternehmen zur Integration dieser Technik.