Omron »Zero-Defect-Konzept« für mehr Sicherheit

IoT-Lösung für die Oberflächenbestückung
IoT-Lösung für die Oberflächenbestückung

Die Experten von Omron haben eine Vision: Mit Hilfe eines durchgängigen und aufeinander abgestimmten Inspektionskonzepts soll die autonome und automatisierte Welt der Zukunft sicherer werden. Der Ansatz: das „Zero-Defect-Konzept“.

Die Innenstadt einer modernen Metropole im Jahr 2030: elektrisch angetriebene Fahrzeuge fahren unbemannt und fast geräuschlos durch die Straßen, erfassen Ampeln und Verkehrsschilder automatisch und treffen Entscheidungen basierend auf künstlicher Intelligenz. Sie weichen Personen aus, die unvorhergesehen ihren Weg kreuzen und erkennen Gefahrensituationen noch bevor sie entstehen. So oder so ähnlich könnte die Verkehrssituation 2030 aussehen.

Doch was passiert, wenn die dazugehörigen elektrischen Systeme versagen? Mit dieser Frage hat sich Omron auseinandergesetzt.

»Es steht außer Frage, dass unbemannte Fahrzeuge, e-Mobility und künstliche Intelligenz technische Normalität werden«, so Kevin Youngs, Vertriebsleiter Europa bei Omron Europe B.V., Automated Inspection Systems Division Europe. »Daher ist es umso wichtiger, Restrisiken auszuschließen, um mögliche Schäden zu vermeiden. Deshalb hat Omron das Zero-Defect-Konzept entwickelt, das genau dort ansetzt.«

Was ist das „Zero-Defect-Konzept“?

Zero-Defect ist ein Prozess, bei dem alle elektronischen Baugruppen und die dazugehörigen Komponenten nach der Herstellung einzeln und umfassend geprüft werden. Derzeit sehen viele Hersteller eine 100-prozentige Überprüfung dieser Systeme als zu zeitaufwändig an. Stattdessen werden manuelle Zufallsstichproben gemacht, was nicht überraschend dazu führt, dass einige fehlerhafte Bauteile nicht erkannt werden.

Fatal, wenn man bedenkt, dass in autonomen Fahrzeugen und in allen Systemen, die für autonomes Fahren nötig sind, immer mehr elektronische Sicherheitskomponenten integriert werden. Das reicht von Kamerasystemen über Sensorik und drahtlose Kommunikationsschnittstellen bis hin zu intelligenten Lichtsystemen und Navigationsunterstützungen.

»Wir sind überzeugt, dass eine vollständige Inspektion dringend nötig ist und haben daher an der entsprechenden Technologie gearbeitet«, so Youngs.