Zerstörungsfreie Materialprüfung Yxlon investiert am Standort Hamburg

In den beiden neuen Strahlenschutzbunker sollen künftig neue industrielle Computertomografie-Systeme für die zerstörungsfreie Materialprüfung entwickelt werden.
In den beiden neuen Strahlenschutzbunkern sollen künftig neue industrielle Computertomografie-Systeme für die zerstörungsfreie Materialprüfung entwickelt werden.

Yxlon International verlagert seinen Geschäftsbereich CT von Hattingen an den Firmenhauptsitz Hamburg. Dort hat das Unternehmen nun auch zwei neue Strahlenschutzbunker für die Entwicklung und Produktion von Computertomografie-Prüfsystemen eingeweiht.

Der Standort Hattingen in Nordrhein-Westfalen, der seit 1999 für CT-Systeme verantwortlich war, soll künftig als reines Dienstleistungszentrum agieren.

Mit der endgültigen Verlagerung des CT-Bereichs nach Hamburg und der Investition in die beiden neuen Strahlenschutzbunker will Yxlon seine Aktivitäten an einem Standort bündeln und damit die Grundlage schaffen, die Entwicklung von Computertomografie-Prüfsystemen voranzutreiben und die Produktionsprozesse deutlich zu straffen.

Moderne Entwicklungs- und Fertigungsstätte

In der modernisierten Demonstrationshalle, der angrenzenden Produktionshalle und im Applikationslabor stehen in Hamburg aktuell insgesamt 14 Systeme zur Verfügung, an denen Kunden die Möglichkeiten der zerstörungsfreien Materialuntersuchung mit Hilfe von Röntgen erleben können. Davon sind allein zehn Anlagen reine CT-Systeme oder haben eine zusätzliche CT-Funktion.

Die Bandbreite der Applikationen reicht von Mikrofokusanwendungen, wie z.B. in der Elektronikindustrie, bis hin zu Prüfanwendungen mit hohen Leistungen bis 600 kV, wie es für die Analyse von Prüfteilen mit sehr hoher Dichte – z.B. große Motorblöcke – erforderlich ist.

Allround-Talent Y.CT Modular

Als Allround-Talent ist das Prüfsystem Y.CT Modular mit einer Hochleistungsröhre, einer Mikrofokusröhre, einem Zeilendetektor und einem Flachbilddetektor ausgestattet. Mit sieben möglichen Manipulationsachsen sind neueste Prüftechnologien wie Laminografie und Helix-CT an Teilen nahezu aller Größenordnungen und Dimensionen möglich. Durch die neu entwickelte Ringartefakte-Korrektur werden Prüfergebnisse von bisher nie erreichter Qualität erzielt.