TTI / TE Connectivity Worauf es bei Feuchte- und Temperatursensoren ankommt

Der Feuchte- und Temperatursensor HTU2x von TE erfasst zuverlässig die Feuchte (0 bis 100 %) und Temperatur (-40 bis 125 °C) – und das unabhängig von den Umgebungsbedingungen.
Der Feuchte- und Temperatursensor HTU2x von TE erfasst zuverlässig die Feuchte (0 bis 100 %) und Temperatur (-40 bis 125 °C) – und das unabhängig von den Umgebungsbedingungen.

Die präzise Überwachung der Umgebungsbedingungen wird in vielen Bereichen des Lebens und der Arbeit immer wichtiger. Am Beispiel der bei TTI erhältlichen Feuchte- und Temperatur-Kombisensoren HTU2x von TE Connectivity erklären die TTI-Experten, welche Herausforderungen dabei zu meistern sind.

Egal, ob es sich um Belange des persönlichen Lebensstils handelt – beispielsweise das Frischhalten von Lebensmitteln und den Betrieb der Klimaanlage bei heißem Wetter – oder um kritische Situationen wie die Bereitstellung der richtigen Luftfeuchtigkeit für frühgeborene Babys im Bereich der neonatalen Pflege und Versorgung: Die Möglichkeit der präzisen Kontrolle unserer Umgebungsbedingungen ist heute in vielen Teilen der Welt eine Standarderwartung, die ohne Sensoren nicht möglich wäre. 

Konstrukteure stehen dabei einigen Herausforderungen gegenüber.

Herausforderung 1 – Lineare Kennlinie in wechselnden Umgebungen

Der überwiegende Teil der heutigen Anwendungen ist großen Feuchte- und Temperaturbereichen ausgesetzt. Warum stellt dies eine Herausforderung dar? Egal ob es drückend heiß, eiskalt, nass oder trocken ist – Anwendungen erfordern in allen Feuchte- und Temperaturbereichen die gleiche Systemeffizienz, um die zuverlässigste Leistung zu erzielen. Das heißt, dass der Sensor unabhängig von den äußeren Umgebungsbedingungen jederzeit optimal arbeiten muss. 

Eine lineare Kennlinie ist dabei von entscheidender Bedeutung. Unabhängig von Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen müssen Messgenauigkeit und -stabilität bei einem Sensor stets gleich bleiben. Das ist besonders entscheidend für Anwendungen, in denen die Umgebung empfindlich gegenüber Änderungen ist, wie beispielsweise bei der Verwendung von Industrie- und Haushaltsgeräten. So sollte der Sensor stets so konstruiert sein, dass er eine präzise Messung durch eine lineare Kennlinie und geringste Hysterese bietet.

Ein gutes Beispiel sind HLK-Anwendungen, bei denen die Anlage die Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit kontinuierlich im Hinblick auf eine persönliche Komfortzone regelt, sei es an einem heißen Sommermorgen oder an einem regnerischen Winternachmittag. Jahreszeit für Jahreszeit durchlaufen Feuchtigkeitssensoren wesentliche Schwankungsphasen der relativen Luftfeuchtigkeit und müssen dabei ein lineares Ansprechverhalten beibehalten. Die Anlage muss sich an die unterschiedlichen Jahreszeiten anpassen, die den Komfort Zuhause oder im Büro beeinträchtigen könnten. 

Die lineare Kennlinie des HTU2x-Sensors von TE (Vertrieb: TTI) ermöglicht es, dass die HLK-Anlage die Systemleistung unabhängig von den Bedingungen konstant halten kann.