50 Jahre Feinmetall – eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte »Wir sind auch für die nächsten 50 Jahre gut gerüstet«

50 Jahre Feinmetall – eine bewegte Geschichte

Nur wenige Unternehmen können auf eine solch ungewöhnliche Entwicklung zurückblicken wie Feinmetall.

1964 unter dem Dach des Kreidler-Konzerns gegründet, entwickelte und baute das Unternehmen zunächst Uhrenfedern für mechanische Autouhren. 1972 lag die Jahresproduktion bereits bei fünf Millionen Präzisionsspiralfedern.

Ein Jahr später sah sich die Uhrenindustrie der so genannten »Quarzuhrkrise« gegenüber. Für Feinmetall musste also eine Alternative gefunden werden.

Mehr oder weniger per Zufall – ausgelöst durch eine Anfrage von IBM – begann das Unternehmen mit der Produktion von Federkontaktstiften. Damals ahnte noch niemand, dass dies ein wichtiges Standbein für die Zukunft der Firma werden sollte.

Im Laufe der Jahre baute Feinmetall sein Know-how in diesem Bereich kontinuierlich aus und steht heute als Marktführer da.

1985 erfolgte der Startschuss für den zweiten elementaren Kompetenzbereich des Unternehmens: Prüfkarten für den Wafertest. Ein Jahr später baute man den ersten Prüfadapter.

Diese drei Bereiche kennzeichneten seither das Geschäft von Feinmetall. Anfang 2014 trennte sich das Unternehmen vom Standard-Adapterbau und lagerte diesen an ATX Hardware aus. S

either konzentriert sich der schwäbische Mittelständler auf seine Kernkompetenzen Federkontaktstifte und Prüfkarten für den Wafertest.

 

Heute erwirtschaftet das Unternehmen mit seinen rund 440 Mitarbeitern – davon 260 in Herrenberg – einen Jahresumsatz von über 40 Millionen Euro. Tendenz steigend. Allein im vergangenen Jahr verbuchte das Team einen Umsatzzuwachs um 30 Prozent.