Sensortechnologien in der 3D-Lotpasteninspektion Viscom und CyberOptics kooperieren

Viscom und die US-amerikanische CyberOptics haben ein OEM-Abkommen geschlossen. Im Rahmen der Entwicklungs- und Liefervereinbarung wird Viscom seine 3D-SPI-Systeme (3D-Lotpasteninspektion) mit der CyberOptics-SE500-Sensortechnologie ausstatten.

Damit bietet Viscom nun Inspektionslösungen für jedes Prüftor in der Baugruppenbestückung an. Mit Hilfe von Viscoms universeller Software können Anwender alle Systemtypen mit einheitlicher Nutzeroberfläche bedienen. Außerdem bietet Viscom einen praxisgerechten Process-Uplink von SPI zu AOI. Dieses Feature ermöglicht es, die Inspektion am Post-Reflow-AOI mit dem SPI-Prüfergebnis abzugleichen.

»Wir haben den Markt für die 3D-Sensortechnologie intensiv analysiert und festgestellt, dass sowohl die Sensortechnologie als auch das Sensor-Engineering im Hause CyberOptics den besten Match mit den hohen Produktanforderungen von Viscom darstellen«, erklärt Volker Pape, Mitbegründer von Viscom. »Gleichzeitig waren uns die langjährigen Erfahrungen des Managements in der Durchführung von OEM-Projekten sehr wichtig.«

Das erste verfügbare Viscom-System mit dem CyberOptics-Sensor ist die S3088 SPI. »Wie in unserer Planung erwartet, war die Integration einfach und schnell durchführbar, weil unsere Software alle Eigenschaften und Interfaces besitzt, Signale von 3D-Sensoren zu verarbeiten und schnell und einfach Prüfprogramme zu generieren«, so Peter Krippner, Bereichsleiter von Viscom und verantwortlich für alle Serienprodukte. »Vom Integrationsstart bis zum lauffähigen Prototyp hat es weniger als drei Monate gedauert, und das in voller Geschwindigkeit und in vollem Prüfumfang.«

Nach Abschluss der Feldtests wird das Unternehmen im Juni 2011 mit der Auslieferung der S3088-SPI-Systeme beginnen.