Frost&Sullivan-Studie Videoprüftechnik: Digitalisierung treibt den Markt

Der Umstieg auf Digitalisierung und digitales Fernsehen wirkt sich positiv auf den Markt für Videoprüfsysteme aus: Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Frost & Sullivan wird der weltweite Markt für analoge und digitale Videoprüfsysteme von 298,3 Millionen US-Dollar Umsatz (2010) bis 2015 auf 359,4 Millionen wachsen.

Mit dem Übergang zur Digitalisierung hat sich der Markt für Videomesstechnik bereits kräftig entwickelt. Zum einen sind die Fernsehsender gezwungen, ihre Anlagen aufzurüsten und entsprechend zu testen, darüber hinaus wirkt sich aber auch die Spieleindustrie mit den zunehmend komplexeren Technologien und den Anforderungen an die Interoperabilität mit Fernsehgeräten aus. Nicht zuletzt hat die rasant wachsende Nachfrage nach modernsten Fernsehgeräten dem Videoprüftechnikmarkt einen Schub versetzt.

Doch obwohl die Aussichten durchaus positiv sind, gibt es auch kritische Aspekte. »Trotz der exponentiellen Zunahme digitaler Inhalte in der Fernsehbranche schrecken vor allem kleinere regionale Sender aufgrund der hohen Investitionen vor einer Aufrüstung zurück«, warnt Bommakanti. »Die hohen Kosten halten nicht nur Unternehmen von der Umstellung auf digitale Netzwerke ab, sondern sie hemmen auch die Investitionen in digitale Ausrüstung - und damit auch in Prüfsysteme.«

Die Messgerätehersteller stehen daher nach Bommakantis Überzeugung unter Druck, Prüfsysteme mit hoher Funktionalität zu entwickeln und zu niedrigeren Preisen anzubieten. »Sie sollten sich also darauf konzentrieren, ihre Hardware- und Software-Architekturen mit einem hohen Grad an Open-System-Design, Modularität und Flexibilität auszustatten«, rät Bommakanti abschließend. »Das wird dabei helfen, die Marktdynamik zu stützen.«