Für hohe Schaltfrequenzen Triangulationssensor mit hoher Gleichlichtunterdrückung

Das 15-Pin-optoBGA-Gehäuse des iC-LO ist SMD-fähig und benötigt ca. 4 x 9 mm Platz auf der Platine
Das 15-Pin-optoBGA-Gehäuse des iC-LO ist SMD-fähig und benötigt ca. 4 x 9 mm Platz auf der Platine

Für den Aufbau von Reflexlichttastern mit Schaltausgängen konzipiert ist der als SoC ausgeführte Triangulationssensor iC-LO von ic-Haus. Seine kleine Bauform verdankt er der hohen Integration der Funktionen mit Fotodioden, LED-Treiber, Mikrocontroller-Interface, Signalauswertung und Signalfilterung.

Die speziell geformte optische Zeile ist in je eine Nah- und Ferndiode sowie in 127 Mittendioden unterteilt. Zusammen mit der optischen Zeile sind zwei AC-Verstärker integriert, die für eine hohe Störungs- und Gleichlichtunterdrückung und einen Dynamikbereich von bis zu 100 dB sorgen.

Zur digitalen Filterung der Signale kann der Anwender die Anzahl der gemittelten Messungen mit Messraten von bis zu 13,9 kHz einstellen. Der integrierte Low-Side-LED-Treiber erzeugt Sendelicht-Pulsströme bis zu 1,2 A. Zur Laser-Triangulation kann auch ein externer Laser-Diodentreiber angesteuert werden. Die Pulsdauer des Beleuchtungssignals ist über die SPI-Schnittstelle einstellbar.

Die Ausgabe erfolgt über zwei antivalente Schaltausgänge und einen zusätzlichen Ausgang für die Warnmeldung »schwaches Empfangslicht«. Alternativ kann die zur Baustein-Konfiguration implementierte SPI-Schnittstelle genutzt werden, um die Sensorergebnisse und Zustände mittels Mikrocontroller auf einer Feldbusschnittstelle auszugeben.

Der iC-LO arbeitet von 4,5 bis 5,5 V bei Einsatztemperaturen -40 bis +85 °C. Das 15-Pin-optoBGA-Gehäuse ist SMD-fähig und benötigt ca. 4 x 9 mm Platz auf der Platine.