UDE 3.0 optimiert die Test- und Debug-Möglichkeiten des Cortex-M4-Cores Test- und Debug-Tool für Kinetis-Mikrocontroller

Komplette Test- und Debug-Umgebung für Freescales ARM-Cortex-M4-basierte Kinetis-Mikrocontroller-Familie.
Komplette Test- und Debug-Umgebung für Freescales ARM-Cortex-M4-basierte Kinetis-Mikrocontroller-Familie.

PLS hat auf der embedded world ein optimiertes Test- und Debug-Tool speziell für Freescales neue ARM-Cortex-M4-basierte 32-Bit-Kinetis-Mikrocontroller-Familie vorgestellt.

Die aktuellste Version der Universal Debug Engine (UDE) 3.0 unterstützt die erweiterten Debug- und Testmöglichkeiten des Cortex-M4-Cores ohne jegliche Einschränkungen. So gestatten neue Technologien wie Serial Wire Viewer (SWV), Instrumentation Trace Macrocell (ITM) und Data Watchpoint and Trace (DWT) beispielsweise eine Beobachtung von Systemen bei laufender Applikation, und dies ganz ohne oder mit nur sehr geringer Veränderung des Zeitverhaltens. Die aufgezeichneten Daten können einzeln oder in Ausdrücken verknüpft grafisch dargestellt werden, wobei sich für die  Anzeige wahlweise eine Zeitbasis aus dem Target oder vom Host-PC nutzen lässt.

Kinetis-MCUs mit integrierter Coresight Embedded Trace Macrocell (ETM) erschließen dem Anwender zusätzlich Funktionen wie Profiling oder Code Coverage, zudem sind Aufzeichnungen des Programmflusses und die Darstellung als Ausführungssequenz-Diagramm möglich.

Die intuitive frei konfigurierbare Bedienoberfläche der UDE 3.0 bietet Kinetis-Anwendern neben uneingeschränktem C/C++-Support einen leistungsfähigen Symbolbrowser, frei konfigurierbare Toolbars, umfangreiche kontextbezogene Menüs und HTML als Beschreibungssprache für applikationsspezifische Fenster. Gleichzeitig garantiert die Verwendung von Standard-Skriptsprachen ein hohes Maß an Automatisierbarkeit.

Die neuen Kinetis-MCUs zeichnen sich nicht nur durch hohe Performance und geringe Leistungsaufnahme aus, sie stellen dem Anwender je nach Typ auch unterschiedlichste Analog-, Kommunikations-, Timer- und Steuerungs-Peripherieeinheiten zur Verfügung. Diese On-Chip-Peripherie-Module können im Debugger auf symbolischer Ebene in Textform visualisiert und konfiguriert werden. Darüber hinaus ist in dem umfangreichen Test- und Debug-Tool UDE3.0 eine vollständige Eclipse-Integration mit kompletter Cross-Debugger-Funktionalität ohne Aufpreis enthalten.

Der Zugang zum Target erfolgt über die ergänzenden Universal Access Devices UAD2 bzw. UAD3+ von PLS, wobei das UAD3+ dem Anwender Multi-Target-Support mit Debug-Clock-Raten von bis zu 100 MHz und bis zu 4 GByte Trace-Speicher (Coresight ETM) ermöglicht.