Baumer Standardsensor oder Speziallösung?

Mit einem breiten Portfolio sich ergänzender Sensoren will Baumer den Kunden Speziallösungen aus Standardprodukten bieten.

Immer kürzere Produktlebenszyklen, breitere Portfolios, steigende Ansprüche an Individualisierung – kann man da mit Standardprodukten überhaupt noch konkurrenzfähig sein? »Ja«, sagen die Sensor-Experten von Baumer, »solange man ein breites Sortiment mit gut aufeinander abgestimmten Produkten hat.«

Wer im internationalen Wettbewerb mithalten möchte, muss seine Effizienz steigern. Ein bewährter Weg dahin ist die Standardisierung. Aber geht das denn immer? Jede Industrie, jede Maschine, jede Anwendung braucht schließlich die jeweils passende technische Lösung. Ein gutes Beispiel dafür sind Sensoren, deren Eigenschaften exakt auf das spezifische Anwendungsziel hin ausgerichtet sein müssen.

Standardisierte Komponenten bieten handfeste Vorteile – davon sind die Experten von Baumer überzeugt: »Sie ermöglichen eine schnellere Produktentwicklung durch die effiziente Wiederverwendung von Bestehendem. Die Vertrautheit mit der Komponente erleichtert es, Qualität zu gewährleisten, und verringert die Fehleranfälligkeit. Und sie senken die Betriebskosten, nicht zuletzt, weil die Komponentenlagerung vereinfacht wird und Ersatzkomponenten schneller verfügbar sind.«

Aber wie lässt sich der Wunsch…

...nach einer flexibleren Fertigung mit dem einer Standardisierung zusammenbringen? Eine Vielzahl potenzieller Anwendungen erfordert, dass Sensorhersteller entsprechend viele Varianten anbieten, die zusammen ein komplettes und aufeinander abgestimmtes Portfolio ergeben. Das ermöglicht Kunden, aus einem etablierten Sortiment die jeweils passende Lösung auszuwählen.

Als Anwender muss man sich zunächst folgende Fragen stellen:

  • Welches Sensorprinzip und welche Sensortechnologie sind optimal für die jeweilige Anwendung?
  • Wie hoch sind die eigenen Leistungsanforderungen, zum Beispiel in Hinsicht auf die Genauigkeit oder Geschwindigkeit der Messung?
  • Welche Gehäusegröße, Bauform und Montageweise wird benötigt?
  • Welche Kommunikationsschnittstellen sollen es sein?
  • Muss es ein flexibel einstellbarer oder ein fixer Sensor sein?

»Idealerweise bietet der Sensoranbieter für jede Antwort auf diese Fragen einen passenden Sensor«, so die Baumer-Experten weiter. »Mit einem Standardsortiment, das breit genug angelegt ist, kann der Anwender dann die optimale Lösung wählen, ohne dass eine solche erst entwickelt werden muss.« Eine Sonderlösung müsse so nur noch in Situationen erarbeitet werden, in denen eine Anwendung tatsächlich zu speziell sei, um von dem etablierten Portfolio abgedeckt zu werden. »Der Vorteil ist aber selbst bei einer solchen individuellen Entwicklung, dass diese von den etablierten Standards abgleitet werden und so indirekt von ihnen profitieren kann.«