Ozsilloskope von Rohde & Schwarz Standardmäßig 16 bit Auflösung

Ein Oszilloskop mit 16 bit vertikaler Auflösung erlaubt die Analyse kleinster Signaldetails.
Ein Oszilloskop mit 16 bit vertikaler Auflösung erlaubt die Analyse kleinster Signaldetails.

Rohde & Schwarz stattet seine Oszilloskopserien R&S RTE, R&S RTO und R&S RTP nun standardmäßig mit einem High-Definition-Modus mit 16 bit vertikaler Auflösung aus – und das ohne Aufpreis.

In der Leistungselektronik interessieren die kleinsten Details eines Signals, auch bei großen Amplituden wie zum Beispiel bei einer Charakterisierung von Schaltnetzteilen. Um selbst kleine Details eines Signals bis zu mehreren Hundert Volt Amplitude zu messen, braucht man eine entsprechend hohe vertikale Auflösung. Diese wird in den Rohde&Schwarz-Oszilloskopen durch eine Hardware-Tiefpassfilterung des Signals nach dem A/D-Wandler ermöglicht.

Die Filterung reduziert die Rauschleistung, das Signal-Rausch-Verhältnis steigt und die Auflösung erhöht sich auf bis zu 16 bit. Dabei lässt sich die Bandbreite des Tiefpassfilters flexibel von 10 kHz bis maximal 2 GHz der Charakteristik des angelegten Signals anpassen. Je niedriger die Filterbandbreite, desto höher der Gewinn im Signal-zu-Rausch-Verhältnis. Im Ergebnis werden Messkurven höher aufgelöst; dadurch treten Signaldetails hervor, die ansonsten vom Rauschen verdeckt sind.

Dank der rauscharmen Eingangsstufen und der sehr genauen Single-Core-A/D-Wandler sind Messgenauigkeit und -dynamik der Rohde&Schwarz-Oszilloskope optimal ausgelegt.

Die Hardware-Tiefpassfilterung erfolgt in Echtzeit. Dadurch bleiben Erfassungs- und Verarbeitungsrate hoch und die Messergebnisse liegen schnell vor. Dem Anwender steht dabei die komplette Auswahl an Analysewerkzeugen zur Verfügung, wie etwa automatische Messungen, FFT-Analyse und History-Modus.

Dank des hochempfindlichen digitalen Triggersystems lassen sich kleinste Signaldetails einfach isolieren, um sie genauer zu untersuchen. Jeder einzelne der mit bis zu 16 bit aufgelösten Abtastwerte wird hinsichtlich der Triggerbedingung überprüft und kann einen Trigger auslösen. Darüber hinaus entstehen im High-Definition-Modus auch keine unerwarteten Aliasing-Effekte. Weil er nicht auf Dezimation beruht, geht der Auflösungsgewinn auch nicht mit einer Reduktion der Abtastrate einher. Bei eingeschaltetem High-Definition-Modus bleibt die volle Abtastrate nutzbar.