Analog Devices / Wasatch Photonics Spektrometer unterscheidet zehn Biersorten

Eine anschauliche Demonstration dessen, was man mit A/D-Wandlern von Analog Devices (ADI) machen kann, bietet das Unternehmen zusammen mit seinem Partner Wasatch Photonics: Auf dem ADI-Stand unterscheidet ein Wasatch-Raman-Spektrometer, in dem die A/D-Wandler-Technologie von ADI zum Einsatz kommt, zehn Biersorten anhand ihres Spektrums.

Die Demonstration läuft unter dem treffenden Namen »Name That Beer«. Die Experten von ADI und Wasatch zeigen, wie das kompakte Raman-Laserspektrometer »Stroker 785L« zehn deutsche Biere allein anhand ihres Spektrums unterscheidet.

»Der Stroker 785L identifiziert Substanzen durch optische Abtastung ihres molekularen Schwingungs-Fingerabdrucks«, erklärt Scott Norton, VP Engineering von Wasatch Photonics die Funktionsweise. »Dazu misst es, wie sich die Amplitude und Frequenz von Laserlicht verändert, das am Medium gestreut wird. In der Praxis lässt sich das kompakte System nutzen, um Pharmazeutika, Rauschmittel oder Sprengstoff in Echtzeit und aus sicherer Entfernung zu identifizieren. Die Vorführung auf der Messe zeigt Ingenieuren, wie sich die Leistungsfähigkeit stationärer Laborgeräte auch in kompakter Form realisieren lässt, wenn man qualitativ hochwertige Bauteile mit elektrischer, optischer und mechanischer Innovation kombiniert.«

Raman-Spektrometer Stroker 785L mit 785-nm-Laser

Das Raman-Spektrometer Stroker 785L kombiniert die Stroker ƒ/1,-Spektrometertechnologie von Wasatch mit dem proprietären Freiraum-VPH-Gitter des Unternehmens, einer speziellen CCD-Kamera mit eingebautem 16-Bit/1-MSample/s-PulSAR-A/D-Wandler vom Typ AD7980 sowie einem stabilisierten 785-nm-Laser. Das Resultat ist ein miniaturisiertes Raman-Spektrometer mit dem laut Hersteller höchsten Durchsatz auf dem Markt. Das eingangsseitige optische Modul stimmt den Eingang des ƒ/1,3-Spektrometers auf maximale Effizienz ab. Hartvergütete Filter kommen zum Einsatz, um die Durchlässigkeit zu maximieren und die Rayleigh-Streuung auf ein Minimum zu reduzieren. Der 120 mW leistende 785-nm-Laser ist TEC‑ und VBG-stabilisiert (Volumen-Bragg-Gitter), was für eine extrem stabile Leistung über Zeit und Temperatur sorgt.

Halle A4, Stand 159, www.analog.com