Teledyne LeCroy / Oszilloskope Signalanomalien auf der Spur

Effizienz und Bedienungsfreundlichkeit auf neuem Niveau: die HDO9000-Oszilloskope mit HD1024-Technologie, 
Synchronisierungsmöglichkeit, OneTouch-Bedienkonzept und kapazitivem 15,4”-Touchscreen
Effizienz und Bedienungsfreundlichkeit auf neuem Niveau: die HDO9000-Oszilloskope mit HD1024-Technologie, Synchronisierungsmöglichkeit, OneTouch-Bedienkonzept und kapazitivem 15,4”-Touchscreen

Teledyne LeCroy wartet mit einer neuen Generation hochauflösender Oszilloskope auf: Die HDO9000-Serie punktet mit einer Vertikalauflösung von 10 Bit, mit dynamisch optimierenden Filtern sind sogar 13,8 Bit möglich – auf jedem Kanal, durchgängig über die gesamte Bandbreite bis hinauf zu 4 GHz.

Der Trend zu hochauflösenden Messgeräten ist nicht aufzuhalten. Mit den immer komplexer werdenden Daten und höheren Übertragungsgeschwindigkeiten wird es zunehmend schwierig, kleine Signalanomalien aufzuspüren. Teledyne LeCroy hat das Thema bereits vor Jahren aufgegriffen – erstmals 1995 mit einem 10-Bit-/100-MHz-Gerät, dann 2010 mit einem 12-Bit-/600-MHz-Modell.

»Zu dem Zeitpunkt waren die hochauflösenden Scopes allerdings noch recht teuer«, erklärt Albert Hanselmann, Deputy Vice President EMEA von Teledyne LeCroy, anlässlich der offiziellen Vorstellung der neuesten Gerätegeneration. »Als 2012 die zweite 12-Bit-HDO-Generation mit Bandbreiten bis 1 GHz auf den Markt kam, lagen die Preise nur noch rund zehn bis 15 Prozent über dem der 8-Bit-Modelle. Das waren die Kunden dann schon eher bereit, zu zahlen.« 2014 folgte eine HDO-Serie mit acht Kanälen – ebenfalls ein Novum auf dem Markt.

Die nun vorgestellte aktuelle Generation der HDO-Serie – die HDO9000-Baureihe – kommt erneut mit einer in der Form noch nicht gesehenen Variante daher.

Basierend auf Teledyne LeCroys HD1024-Technologie punkten die neuen Scopes mit einer vertikalen Auflösung von 10 Bit und Abtastraten von bis zu 40 GSample/s. Das Entscheidende dabei: Die 10 Bit Auflösung sind auf der kompletten Bandbreite bis 4 GHz anwendbar. Diese Technologie ist rein hardwareseitig realisiert, nicht rechnerisch.

Ebenfalls interessant: Die Auflösung wird seitens des Gerätes dynamisch optimiert, das heißt, es wählt die jeweils optimale AD-Wandler-Konfiguration und schaltet automatisch vom »normalen« in den High-Definition-Modus um, wenn es dies für die gerade gegebenen Messbedingungen für nötig hält, um ein perfektes Messergebnis zu erhalten. Das heißt, das Oszilloskop nutzt jederzeit die optimale Auflösung. Diese automatische Umschaltung lässt sich natürlich manuell auch abschalten. Für Anwendungen, in denen 10 Bit nicht genug sind, kann das HDO9000 durch Einsatz optimierender Filter eine noch höhere Auflösung von bis zu 13,8 Bit verwenden. 

Wie alle Mitglieder der HDO-Familien basiert auch das HDO9000 auf einer Systemarchitektur mit extrem geringem Rauschen und hervorragenden ENOB-Werten von bis zu 7,9 Bit (bei 1 GHz). Ein leistungsfähiger i5-Prozessor und eine sehr schnelle interne Datenverarbeitung sorgen für eine optimale Reaktionszeit und die Durchführung auch komplexer Signalanalysen.

Standardmäßig bringen alle neuen Varianten einen Speicher von 128 MPunkten mit. Damit steht bereits in der Grundausstattung ein ordentlicher Speicher zur Verfügung. Teledyne LeCroy verzichtet dabei bewusst auf die gängige Praxis, in der Basisversion einen kleineren Speicher zu verbauen, der per Aufrüstoption erweiterbar ist.

4 oder 8 analoge Kanäle plus 16 oder 32 digitale Kanäle

Wem vier analoge Kanäle zu wenig sind, kann mit Hilfe einer Synchronisierungsoption zwei HDO9000-Modelle zusammenschalten und als echte Achtkanallösung einsetzen.

Auch Mixed-Signal-Modelle sind in der HDO9000-Familie zuhause. Neben den vier analogen Kanälen verfügen sie über 16 interne digitale Eingänge, die für Trigger, Decodierung und für Messungen zur Analyse von Timing-Unregelmäßigkeiten oder für die Fehlersuche an digitalen Designs genutzt werden. Darüber hinaus ist der HDO9000 kompatibel zum HDA125 High-Speed Digital Analyzer mit 12,5 GSample/s Abtastrate auf digitalen 18 Eingängen und intelligenter QuickLink-Verbindung. Die Mixed-Signal-Optionen sind unabhängig von den analogen Eingängen und erlauben es, diese ausschließlich für Erfassungen auf der physikalischen Ebene zu nutzen.