Jahresabschluss 2015 beim Sensorexperten Sick wird 70 und wächst zweistellig

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender von Sick: »Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds sind wir zuversichtlich, auch im Jahr 2016 ein Wachstum bei Umsatz und Ergebnis erzielen zu können – wenn auch mit bescheideneren Zuwachsraten als 2015.«
Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender von Sick: »Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds sind wir zuversichtlich, auch im Jahr 2016 ein Wachstum bei Umsatz und Ergebnis erzielen zu können – wenn auch mit bescheideneren Zuwachsraten als 2015.«

Der Sick-Konzern feiert sein 70-jähriges Firmenjubiläum und blickt darüber hinaus auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2015 zurück: Der Umsatz stieg um 15,3 % auf 1.267,6 Mio. Euro, der Auftragseingang um 13,2 % auf 1.270,5 Mio. Euro und die Mitarbeiterzahl wuchs um 6,6 % auf 7417 Beschäftigte.

Das starke Umsatzwachstum spiegelt sich auch im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wider: Das EBIT betrug 129,1 Mio. Euro und wuchs mit einem Plus von 25,1 % stärker als der Umsatz. Hier machten sich Währungseinflüsse, aber auch ein verbesserter Materialeinsatz in der Produktion bemerkbar. 

Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz belief sich auf 10,2 % (Vorjahr: 9,4 %). Nach Abzug der Steuerbelastung bleibt ein Jahresergebnis in Höhe von 90,8 Mio. Euro. Das kommt einem Plus von 30,1 % gegenüber 2014 gleich. 

Weltweites Umsatzwachstum

"Ähnlich wie im Vorjahr ist Sick auch 2015 in allen Weltregionen gewachsen", erläutert Finanzvorstand Markus Vatter. "Besonders bemerkenswert ist aber das Umsatzplus in der Region Americas und im asiatisch-pazifischen Raum, wo wir jeweils über 20 Prozent zulegen konnten." In beiden Regionen war die Nachfrage insbesondere von Kunden aus der Logistik- und Prozessautomation hoch. Aber auch Währungseffekte begünstigten das Umsatzwachstum: "In Summe sind knapp sechs Prozent des gesamten Zuwachses auf die Abwertung des Euro insbesondere gegenüber dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi zurückzuführen.", so Vatter weiter. 

Hohe Investitionen in Mitarbeiter 

Zum Ende des Geschäftsjahres 2015 beschäftigte Sick weltweit 7417 Mitarbeiter (+6,6 % gegenüber 2014), davon nahezu 60 % im Inland. 

Für Aus- und Weiterbildung gab der Konzern insgesamt 9,3 Millionen Euro aus, das sind 16,3 % mehr als im Vorjahr. 

Teilhaben dürfen die Mitarbeiter auch an der sieben Jahrzehnte währenden Erfolgsgeschichte des Unternehmens: Im Jubiläumsjahr 2016 erhalten sie einen Sonderbonus in Abhängigkeit von der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit.

Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erneut ausgeweitet

Beleg für die hohe Innovationskraft von Sick ist die intensive F&E-Tätigkeit, die sich in einem erneuten Anstieg des F&E-Aufwands widerspiegelt: Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 129 Mio. Euro für F&E aufgewendet, das sind 11 % mehr als im Vorjahr. Die F&E-Quote beläuft sich damit auf 10,2 % des Umsatzes (Vorjahr: 10,6 %).

Moderate Prognose für das laufende Geschäftsjahr

Im ersten Quartal 2016 zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab wie im vergangenen Geschäftsjahr: Umsatz und Auftragseingang haben sich zwar über dem Vorjahresniveau, aber noch zurückhaltend entwickelt. 

Was die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis bis zum Jahresende anbelangt, zeigt sich Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Bauer dennoch vorsichtig optimistisch: "Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds sind wir zuversichtlich, auch im Jahr 2016 ein Wachstum bei Umsatz und Ergebnis erzielen zu können - wenn auch mit bescheideneren Zuwachsraten als 2015. Wir haben seit der Umstellung unseres Markenclaims auf 'Sensor Intelligence.' im Jahr 2004 kontinuierlich darauf hingearbeitet, unsere Produkte, Systeme und Services fit zu machen für die Anforderungen der vernetzten Welt von Industrie 4.0 und sind deshalb bestens gerüstet für zukünftige Herausforderungen."