Langfristige Strategie zahlt sich aus Sick übertrifft Umsatzrekord von 2008

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG blickt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr.
Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG blickt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr.

Der Sensorspezialist Sick blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: So lagen die Ergebnisse für Umsatz und Auftragseingang 2010 deutlich über dem Vorjahresniveau und übertrafen sogar die Werte des Boomjahres 2008.

Der Sick-Konzern ist wieder auf Wachstumskurs und erzielte im Geschäftsjahr 2010 Rekordergebnisse. So lag der Auftragseingang der Unternehmensgruppe mit 809,4 Mio. Euro um 36,6 Prozent über dem Vorjahreswert und 10,2 Prozent über dem des bisher besten Jahres 2008. Der Umsatz in Höhe von 748,9 Mio. Euro lag um 25,5 Prozent über der Vorjahresmarke und um 1,6 Prozent über dem Umsatz des Geschäftsjahres 2008. Auch im Book-to-Bill-Verhältnis, das zum Jahresende 2010 bei 108,1 Prozent lag (Vorjahr: 99,3 Prozent), spricht für die positive Entwicklung.

Dank seiner breiten internationalen Aufstellung verzeichnete Sick im Geschäftsjahr 2010 in allen Industrieregionen weltweit jeweils zweistellige Wachstumsraten. Wachstumstreiber war wie im Vorjahr die Region Asien/Pazifik. Die Zuwachsraten in Europa und Nordamerika liegen mit 25,7 bzw. 25,9 Prozent nahezu gleichauf. Der Heimatmarkt von Sick, Deutschland, ist nach wie vor der größte Einzelmarkt und damit wichtigster Umsatzträger. Obwohl sich die deutsche Wirtschaft, gestützt von der boomenden Exportwirtschaft, besser und schneller als andere Industrienationen erholt habe, wirkten sich nach Unternehmensangaben die Wachstumseffekte jedoch noch etwas zeitversetzt, aber bereits sehr robust aus. Der Umsatz des Sick-Konzerns in Deutschland stieg gegenüber dem Vorjahr um 20,4 Prozent auf 181,7 Mio. Euro an.

Das Wachstum des Sick-Konzerns zeigt sich auch in der steigenden Mitarbeiterzahl: Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte das Unternehmen 5193 Mitarbeiter – 274 mehr als zu Jahresbeginn. Auch in der Wirtschaftskrise kam es zu keinen Entlassungen.

Den Grundstein für die Zukunft hat der Konzern mit seinen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung gelegt. So investierte Sick im Geschäftsjahr 2010 67,3 Mio. Euro (Vorjahr 64,6 Mio. Euro), also rund neun Prozent vom Umsatz in Forschung und Entwicklung.

Und auch die Aussichten für das Geschäftsjahr 2011 sind gut. Nach Unternehmensangaben lässt die Umsatzentwicklung in den ersten drei Monaten darauf schließen, dass das Unternehmen 2011 die avisierten 800 Mio. Euro Umsatz übertreffen wird. Nicht zu vernachlässigen seien jedoch große Unwägbarkeiten wie z.B. die Euro- und die Schuldenkrise sowie die Ereignisse in Japan und in der Arabischen Welt.