Bilanz 2014 Sensorik-Forschungszentrum CTR wächst und wächst

Die CTR hat sich auf die Intelligente Sensorik und Systemintegration von Mikro- und Nanotechnologien spezialisiert.
Die CTR hat sich auf die Intelligente Sensorik und Systemintegration von Mikro- und Nanotechnologien spezialisiert.

Das Sensorik-Forschungszentrum CTR Carinthian Tech Research blieb 2014 weiter auf Wachstumskurs: Das Forschungsvolumen stieg um 10 % und lag damit erstmals über 7 Mio. Euro, das Team wurde auf 60 Mitarbeiter aufgestockt, zudem gab es einen Zuwachs an Partnern und wissenschaftlichen Publikationen.

Der Blick in den Jahresbericht 2014 des österreichischen Sensorik-Forschungszentrums zeigt, dass die von der CTR eingeschlagene Strategie greift: Neben der Initiierung weiterer strategischer Kooperationen setzt das Management auf den Auf- und Ausbau von Forschungsinfrastruktur und Technologie-Kompetenz.

Plus zehn Prozent Forschungsvolumen

2014 stieg die F&E Betriebsleistung der CTR um zehn Prozent auf 7,5 Mio. Euro. Erzielt wurde der Anstieg sowohl bei geförderten Forschungsprojekten (+11 %) als auch im Bereich der nicht geförderten Auftragsforschung (+28 %). Der erzielte Markterfolg von über 88 % belegt einerseits die hohe Nachfrage an den Forschungsdienstleistungen des Zentrums wie auch den effiziente Einsatz der vorgehaltenen Personal- und Sachressourcen.

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Reichlich Zukunftspotential für die CTR-Forscher

Reichlich Zukunftspotential für die CTR-Forscher

Hochqualifiziertes Team

Der Anstieg des Forschungsvolumens führte auch zu einer Aufstockung des Forschungsteams auf 60 Mitarbeiter. Erfreulich ist auch die Bestätigung der wissenschaftlichen Exzellenz durch 83 Publikationen, sowie die große internationale Teilnahme am CTR SAW Sensor Symposium. 34 junge Wissenschaftler waren in Praktika, Diplomarbeiten und Dissertationen beschäftigt, jede dritte Nachwuchsforschungsposition am CTR konnte durch eine junge Forscherin besetzt werden.

Neues Kompetenzzentrum mit strategischen Partnern

Mit dem Forschungsfokus der Intelligenten Sensorik ist die CTR in einem wachsenden Markt aufgestellt. 2014 gewann man neben langjährigen Forschungspartnern wie AVL List, Infineon Technology Austria oder dem Villacher Frontrunner TIPS Messtechnik, weitere namhafte Partner wie ABB, AT&S, Lam Research, OSRAM oder EPCOS.

Auf wissenschaftlicher Seite wurde das bestehende Netzwerk rund um die Technischen Universitäten in Wien, Graz, Linz, sowie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, unter anderem durch das EPFL École polytechnique fédérale de Lausanne in der Schweiz erweitert.

Die Erweiterung des Netzwerkes gelang insbesondere durch das neu bewilligte COMET K1 Kompetenzzentrum ASSIC Austrian Smart Systems Integration Research Center. Von internationalen Experten evaluiert, konnte CTR mit ASSIC und dem Forschungsfokus der Systemintegration erneut ein österreichisches COMET-Kompetenzzentrum initiieren. Ziel des COMET Zentrums ist es, exzellente, auf acht Jahre ausgerichtete, international sichtbare Forschung, gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Mikrosystemtechnik, Heterointegration und Systemintegration zu bieten. Das neue Kompetenzzentrum ASSIC startet seine Forschungen mit Jänner 2015 und wird aus Bundesmitteln (BMVIT, BMWFW) sowie Mitteln der Länder Kärnten und Steiermark unterstützt.