Sensoren führen zur Elektrotankstelle Sensible Wächter für Ladestationen

Sicher und schnell zum Parkplatz, und dann auch gleich noch die E-Ladesäule reservieren - der PlacePod von PNI führt den Autofahrer.
Sicher und schnell zum Parkplatz, und dann auch gleich noch die E-Ladesäule reservieren - der PlacePod von PNI führt den Autofahrer.

Parkplatzsuche belastet Nerven und Umwelt. Auch Fahrer von Elektroautos suchen – nach freien Ladesäulen. Eine Lösung bietet der Parkplatzsensor PlacePod von PNI: Er führt nicht nur zum freien Parkplatz, sondern erkennt auch den Unterschied zwischen einem Pkw mit Verbrennungsmotor und einem E-Auto.

Obwohl die Zulassungsquote für Elektroautos steigt, spielt die Elektromobilität im Antriebsmix der in Deutschland zugelassenen Personenkraftwagen derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Nach den Erhebungen der Analysten des Marktforschungsinstitutes Statista, lag der Anteil an Pkw mit Elektroantrieb Anfang 2019 bei weniger als zwei Prozent. Dennoch wird die E-Mobility in Zukunft eine immer größere Rolle in modernen Verkehrskonzepten spielen. Das in Frankfurt ansässige Zukunftsinstitut beispielsweise meint, dass sich – regenerativ gespeist – E-Mobility zum zentralen Bestandteil eines smarten und ressourcenschonenden urbanen Lebensstils entwickeln wird. Davon profitieren nach Einschätzung der Trendforscher dann auch zahlreiche andere Branchen. Das mache Elektromobilität in den kommenden Jahren zum lukrativen Wachstumsmarkt. 

Netz an Ladestationen wächst

Ein Manko für die stärkere Zulassung von Elektroautos ist derzeit noch die zu geringe Reichweite der Batterien. Nach spätestens 500 Kilometern auf der Straße ist die Energie in der Regel aufgebraucht, muss nachgeladen werden. Langstreckenfahrten werden da schnell zum Abenteuer. Denn das Netz der verfügbaren Ladestationen ist in einigen Gegenden noch sehr großmaschig. In den Städten wächst das Angebot an Ladestationen schneller, reicht aber nicht aus, wenn der Anteil von Elektroautos weiter wächst.

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Sensoren führen zum Parkplatz und zur Elektrotankstelle

Wie ein Sensor die Umweltbelastung und die Nerven der Autofahrer schonen kann, zeigt der bei Unitronic erhältliche PlacePod von PNI.

Die Hoffnung von Stadt- und Verkehrsplanern ruhen auf Möglichkeiten, die das Internet of Thing (IoT) heute und in Zukunft parat hält. Durchdachte „Smart City“-Konzepte, die sich explizit an der Situation von Kommunen und deren individueller Verkehrsproblematik orientieren, werden als ultimative Lösung gehandelt. Dazu gehören nicht nur Verkehrsleitsysteme, sondern auch intelligente Applikationen, mit denen sich Ladestationen für Elektroautos schneller auffinden lassen. Mit vergleichbaren Sensoren kann heute schon die Parkraumsuche im öffentlichen Bereich optimiert werden.

Parkplatzsuche schadet der Umwelt

Verkehrsexperten haben errechnet, dass im urbanen Raum rund 30 Prozent des Verkehrsaufkommens durch das permanente Herumfahren bei der Parkplatzsuche verursacht wird. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass Autofahrer in vielen Städten durchschnittlich 20 Minuten pro Tag auf der Suche nach einem Parkplatz sind. Herkömmliche Parkleitsysteme verweisen zwar in vielen Gemeinden auf die Zahl verfügbarer Parkplätze in Parkhäusern oder auf öffentlichen Parkplätzen. Allerdings sind diese Park-Optionen meist nicht in allen Stadtteilen ausreichend vorhanden. Die Verfügbarkeit von Parkplätzen am Straßenrand wird von den herkömmlichen Parkleitsystemen allerdings nicht angezeigt. Es bleibt also beim „Kurven ums. Carré“.

Mit ähnlichen Problemen wie die meist dicht bebauten Stadteile sind auch Gewerbe- und Industriegebiete oder große Einkaufszentren konfrontiert. Oft wird die Parkplatzsuche auch in dieser Umgebung zum Lotteriespiel, kostet Zeit, Nerven und nicht zuletzt Benzin. Zudem ist die Belastung für die Umwelt hoch, denn bei der Parkplatzsuche werden Tonnen von Kohlendioxid unnötig in die Luft geblasen.