Softwaretool maßgeblich verbessert ProVision: Elf neue Funktionen

Elf neue Funktionen bietet die neue Version der Boundary-Scan-Entwicklungsplattform ProVision
Elf neue Funktionen bietet die neue Version der Boundary-Scan-Entwicklungsplattform ProVision

JTAG Technologies hat seine Boundary-Scan-Entwicklungsplattform ProVision überarbeitet und um elf neue Funktionen erweitert.

ProVision ist ein Entwicklungstool für Boundary Scan, mit dem Anwender Test- und In-System-Programmier-Routinen erstellen und diese im Hinblick auf eine umfassende Testabdeckung optimieren können.

Im Rahmen der Weiterentwicklung hat das Unternehmen unter anderem die JTAG-Functional-Test-Funktion (JFT) um ein Befehls-Handling (einschließlich eigener Befehle) erweitert. Das vereinfacht den Zugang zu Bauteilregistern - auch zu solchen, die nicht die für die IEEE1149.1-Boundary-Scan-Funktionen benötigt werden. Dadurch ist beispielsweise mit JFT-Python-Routinen ein Zugriff auf Register zum Aufruf von On-Chip-Emulationsmodi sowie auf Programmierregister möglich.

Das Boundary-Scan-Entwicklungstool ist zudem jetzt in der Lage, Netzlisten-Formate von Tools externer Anbieter automatisch zu erkennen. Darüber hinaus unterstützt ein ProVision Plug-In nun auch das WGL-Testvektorformat (für IC-Tests). Und erstmals ist es mit der neuen Version möglich, Verbindungen zwischen verschiedenen Standards, z.B. zwischen IEEE1149.6- und IEEE1149.1-Schaltungsknoten zu testen.

Die übrigen Verbesserungen sind:

  • Unterstützung von Bauteilen mit einer Schnittstelle von FTDI-USB auf einen seriellen Port (auf dem Target-Board integriert)
  • HTML-Berichte für TTR und BSD in AEX-Sequenzen
  • Export und Import für AEX-Sequenzen
  • Unterstützung von Double-Latch-Buslogik
  • Überprüfung der Boundary-Scan-Registerlänge
  • Unterstützung mehrerer ID-Codes in BSDL
  • 64-Bit-Treiber für DataBlaster-Hardware.

»Als wir ProVision im Jahr 2006 vorgestellt haben, hat es die Art und Weise wie die Anwender mit Boundary Scan gearbeitet haben, entscheidend verändert«, sagt Peter van den Eijnden, Managing Director von JTAG Technologies. »Seither gab es eine ganze Reihe von Updates und Verbesserungen. In 2011 stellen wir nun fast ein Dutzend Verbesserungen vor, die erneut eine deutliche Leistungssteigerung und Zeitersparnis ermöglichen, und übertreffen damit alle bisherigen Updates.«

Alle genannten Verbesserungen für ProVision sind auf der »CD17« enthalten. Diese umfasst auch die kürzlich vorgestellte ProVision Designer Station (PV_DST), eine Unterstützung für zusätzliche Mikroprozessoren mit embedded Flash sowie eine Erweiterung der bestehenden PIPs (Production Integration Package) mit einem PIP zur Unterstützung von .NET.

Kunden mit aktuellen Support-Lizenzen für ProVision und PV_DST erhalten die CD17 in Kürze automatisch.