Frost-&-Sullivan-Studie Patientenmonitoring boomt

Frost & Sullivan prognostiziert dem Patientenmonitoring ein Markvolumen von mehr als 350 Milliarden US-Dollar bis 2025
Frost & Sullivan prognostiziert dem Patientenmonitoring ein Markvolumen von mehr als 350 Milliarden US-Dollar bis 2025

Patientenmonitoring wird im Gesundheitssystem der Zukunft eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Die Marktforscher von Frost & Sullivan haben einige Technologien unter die Lupe genommen und stellen fünf besonders zukunftsträchtige Ansätze vor.

Das Patientenmonitoring hat sich vom Ad-hoc- zum kontinuierlichen Monitoring einer Vielzahl von Parametern entwickelt, was wiederum zu einer immensen Menge an unverarbeiteten und nicht organisierten Daten geführt hat.

Damit Mediziner daraus…

...verwertbare Informationen gewinnen können, greifen sie auf Big Data Analytics und andere Analysemethoden zurück. Vor allem die so genannte Predictive Analytics wird zu einer wichtigen Technologie, weil sie nicht nur den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten abbildet, sondern auch zukünftige Krankheiten vorhersagt.

All das hat im Jahr 2018 zu Investitionen…

...in Höhe von 566,3 Millionen US-Dollar geführt, mit rasant steigender Tendenz, wie Sowmya Rajagopalan, Advanced Medical Technologies Global Director von Frost & Sullivan erklärt: »mHealth gewinnt aktuell schnell an Fahrt. Wir erwarten, dass sich bis 2025 Wearables, Telemedizin, Social Media etc. bei mehr als der Hälfte der Bevölkerung in den Industrieländern durchgesetzt haben wird.« Der Markt für Patientenmonitoring werde bis 2025 voraussichtlich ein Volumen von mehr als 350 Milliarden US-Dollar erreichen. »Medical Wearables sind in Europa auf dem Vormarsch, und kardiale Wearables dürften den größten Anteil an Wearables nach Anwendungsbereichen haben«, so Rajagopalan weiter. »Wir gehen davon aus, dass medizinische kardiale Wearables in den nächsten fünf Jahren um 20 Prozent und mehr wachsen und bis 2023 rund 215 Millionen Dollar in Europa erreichen werden.« 

Besonderes Augenmerk…

...wird auf Technologien zur Datenverarbeitung liegen. »In Zukunft werden Patientenüberwachungsdaten mit gleichartigen Datenströmen zahlreicher anderer Sensoren kombiniert, weil fast jede Lebensfunktion überwacht und ihre Daten erfasst und gespeichert werden«, merkt Rajagopalan an. »Die Datenexplosion kann durch Technologien wie Künstliche Intelligenz, Machine-Learning, usw. nutzbar gemacht werden, um gezielte, ergebnisorientierte Therapien zu ermöglichen.«