Posital Optische CANopen-Encoder

Die Drehgeber der überarbeiteten CA-Baureihe von POSITAL sind mit zahlreichen neuen Funktionen ausgestattet

Posital hat die mit einer CANopen-Schnittstelle ausgerüsteten optischen Absolutdrehgeber der Serie Optocode überarbeitet. Die neue CA-Baureihe weist ein verkürztes Gehäuse auf, das nur noch 71 mm misst und somit den Einsatz in Umgebungen mit begrenztem Bauraum erleichtert.

Wie alle Optocode-Drehgeber arbeiten auch die neuen CA-Modelle nach dem optoelektronischen Abtastprinzip. Ihre Single-Turn-Sensorik liefert eine Auflösung von 16 Bit pro Umdrehung. Bis zu 16.384 Umdrehungen (14 Bit) können zusätzlich im Multi-Turn-Modus erfasst werden, so dass insgesamt ein Messbereich von 30 Bit abgedeckt wird. Darüber hinaus sind auch Heavy-Duty-Modelle lieferbar, die durch ein speziell gekapseltes Gehäuse Schutzart IP66/67 erreichen und sich dadurch besonders für den Einsatz in rauen Umgebungen eignen.

In der Standardausführung sind die Drehgeber mit einer Anschlusshaube mit schaltbarem Abschlusswiderstand, einem integrierten T-Koppler, Diagnose-LEDs sowie BCD-Schaltern zur manuellen Einstellung der Baudrate ausgestattet. Zudem sind die CA-Drehgeber auch mit Stecker oder Kabelabgang lieferbar. Knotennummer und Baudrate (20 kBaud bis 1 MBaud) lassen sich bei diesen Modellen einfach per SDO-Telegramm justieren. Ein integrierter Abschlusswiderstand lässt sich auch durch ein SDO-Kommando aktivieren und dient so zur Terminierung des CAN-Bus.

Zusätzlich zu den bekannten Ausführungen mit Voll- und Steckhohlwelle ist die CA-Baureihe dank des neuen internen Aufbaus nun erstmals auch als Durchgangshohlwellenausführung verfügbar, Ein weiteres neues Feature ist der Bootloader, der die Fernwartung erleichtert und es ermöglicht, Software-Updates über den CAN-Bus auszuführen, sowie Geräteprofile zu aktualisieren. Nutzer können die neuen Geräte außerdem auch über LSS-Dienste (Layer Setting Service) parametrieren – dies macht es z.B. möglich, die Adressvergabe nachträglich per Software vorzunehmen. Ein weiteres Software-Add-On ist die Berechnung der Geschwindigkeit und der Beschleunigung in Echtzeit, die in zeitkritischen Applikationen eine Dezentralisierung der Rechenlast ermöglicht und somit die zentrale Steuereinheit entlastet. Die CANopen-Schnittstelle der Drehgeber unterstützt zudem das Netzwerkprotokoll J1939, so dass die Geräte ohne Gateway-Lösungen direkt in mobilen Maschinen wie etwa Nutzfahrzeugen eingesetzt werden können. Über den CAN-Bus lassen sich daneben u. a. die Parameter für Presetwert, Auflösung und Endschalter einstellen und nullspannungssicher im EEPROM ablegen.