Siglent baut Oszilloskop-Portfolio aus Neue Oszilloskop-Flaggschiff-Serie

Übersichtliche Signaldarstellung auf dem kapazitiven 10,1-Zoll-Touchscreen des neuen SDS5000X von Siglent.

Kommend aus dem Niedrigpreissegment hat der auf dem deutschen Markt noch relativ neue Hersteller Siglent nun seine Oszilloskop-Flaggschiff-Serie SDS5000X vorgestellt. Die Einstiegsmodelle gibt es ab 2529 Euro.

Die zwei- bzw. vierkanaligen Oszilloskope der SDS5000X-Serie kommen mit Bandbreiten von 350 MHz, 500 MHz und 1 GHz auf den Markt. Alle Modelle lassen sich bei Bedarf um 16 digitale Kanäle und um einen externen Funktionsgenerator mit 25 MHz Bandbreite erweitern. Die neuen Scopes bieten eine Abtastrate von bis zu 5 GSample/s, einen Erfassungsspeicher von maximal 250 MPunkten/Kanal (im Interleave-Modus, 125 MPunkte/Kanal im Non-Interleave-Modus) und eine Signalerfassungsrate von bis zu 110.000 wfm/s bzw. 480.000 wfms/s im Sequence-Mode. Viele der Analyse-Funktionen wurden in Hardware implementiert, sodass eine hohe Testgeschwindigkeit beibehalten wird und seltene Fehler im Signal schnell gefunden und isoliert werden können.

Das Triggersystem des SDS5000X ist digital, das heißt, die Triggerung basiert auf den bereits A/D-gewandelten Daten. Das ermöglicht eine hochempfindliche und exakte Kontrolle des Triggerzeitpunkts und einen niedrigen Triggerjitter. Neben den Standardtriggern stehen auch qualifizierte und ein Zone-Trigger zur Verfügung. Die Eingangsstufe ist sehr rauscharm designt, sodass eine vertikale Empfindlichkeit von 500 µV/div realisiert wird. Für Analysen im Frequenzbereich hat Siglent eine Hardware-basierte FFT implementiert. Für die FFT-Berechnung werden bis zu 2 MPunkte verwendet. Dies führt zu einer feineren Frequenzauflösung.

Die Bedienung der neuen Siglent-Flaggschiffe ist einfach und intuitiv gehalten. Praxisgerecht präsentiert sich hierfür der kapazitive 10,1-Zoll-Touchscreen mit Multi-Gestensteuerung. Alle klassischen seriellen Busse wie RS-232, CAN, LIN und I2C sind standardmäßig integriert. Speziellere Busse wie CAN-FD, I2S, FlexRay und MIL1553B können jederzeit per Softwarecode freigeschaltet werden. Weitere Busse sind in Planung. Ebenfalls per Software-Option nachrüstbar ist die Bandbreite des SDS5X.