Mixed-Signal-Oszilloskope von Tektronix MSO mit rekonfigurierbaren Analog- und Digitalkanälen

Umkonfigurierbare Eingangskanäle, 12-Bit-Signalerfassungssystem, hochauflösendes kapazitives 15,6-Zoll-Touchdisplay mit intuitiver Bedienoberfläche, optionale SSD-Festplatte mit Windows-Betriebssystem – das bieten die neuen MSOs der Serie 5 von Tektronix.
Umkonfigurierbare Eingangskanäle, 12-Bit-Signalerfassungssystem, hochauflösendes kapazitives 15,6-Zoll-Touchdisplay mit intuitiver Bedienoberfläche, optionale SSD-Festplatte mit Windows-Betriebssystem – das bieten die neuen MSOs der Serie 5 von Tektronix.

Mit den Mixed-Signal-Oszilloskopen der Serie 5 will Tektronix die Sicht auf eine ganze Gerätekategorie verändern. Und tatsächlich punkten die neuen Scopes mit einigen in dieser Art noch nicht gesehenen Features – wie etwa den von analog auf digital umkonfigurierbaren Eingangskanälen.

Sie ist wohl die interessanteste Entwicklung in der neuen Generation von Mixed-Signal-Oszilloskopen: die so genannte FlexChannel-Technologie. Sie stellt modellabhängig 4, 6 oder 8 analoge und bis zu 64 digitale Kanäle bereit – jeweils angepasst auf die Anforderungen der gerade aktuellen Applikation.

»Bis jetzt war die Konfiguration von Oszilloskopen von vornherein relativ festgelegt«, erklärt Chris Witt, Vice President und General Manager, Time Domain Business bei Tektronix. »Der Anwender musste im Voraus entscheiden, wie viele analoge und digitale Kanäle er benötigt. Bei einigen Oszilloskopen konnten auch im Nachhinein noch digitale Kanäle nachgerüstet werden, aber selbst dann war die Anzahl der Digitalkanäle von vornherein begrenzt und konnte bei steigenden Anforderungen nicht geändert werden. Ein weiteres Problem: In vielen Geräten erfolgt die Abtastung der analogen und digitalen Kanäle mit verschiedenen Raten, und auch die Trigger nutzen getrennte Hardware. Zudem werden die Ergebnisse in unterschiedlich großen Aufzeichnungen abgespeichert, was genaue Vergleiche unmöglich macht.«

Wie funktioniert die Konfiguration der Eingangskanäle nun in der Praxis?

Standardmäßig verfügt jeder Eingang über einen TekVPI+-Stecker, der für alle analogen TekVPI-Tastköpfe passt. Wird allerdings der neue TLP058-Logiktastkopf angeschlossen, verwandelt sich der analoge Eingang in acht Digitalkanäle.

Der Anwender kann so viele Logiktastköpfe hinzufügen, wie er braucht, so dass acht bis 64 Digitalkanäle möglich sind. Digitale Signale werden genau gleich wie analoge Signale abgetastet, getriggert und gespeichert, was Vergleiche deutlich vereinfacht.

12-Bit-ADC, neuer High-Res-Modus 

Die MSOs der Serie 5 – erhältlich in Varianten bis 350 MHz, 500 MHz, 1 GHz und 2 GHz – integrieren einen Frontend-Verstärker, der das Rauschen gegenüber den Oszilloskopen der vorherigen Generation um etwa 4,5 dB reduziert. Zudem kommen ein 12-Bit-Analog-Digital-Wandler (ADC) und ein neuer High-Res-Modus zum Einsatz, der eine Vertikalauflösung bis zu 16 Bit ermöglicht.