Bitkom-Umfrage Mobile Smart-Home-Anwendungen immer beliebter

Immer mehr Deutsche können sich mit dem Gedanken anfreunden, ihre Haushaltsgeräte künftig mit einem einfachen Wisch über ihr Smartphone zu bedienen. Das ergab nun eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

Demnach können sich gut 28 % der Smartphone-Nutzer vorstellen, Hauselektronik wie etwa Waschmaschine, Heizung oder Rollläden überwiegend mit dem Smartphone zu steuern. 

Dabei sind männliche Smartphone-Nutzer mit 32 % deutlich aufgeschlossener gegenüber mobilen Smart-Home-Anwendungen als weibliche mit 24 %. 

»Das Smartphone hat sich auch dank innovativer Apps für viele Menschen zum unabkömmlichen Begleiter im Alltag entwickelt – sei es zum Navigieren, zum Musikhören oder zum Chatten«, sagt Timm Lutter, Bereichsleiter Consumer Electronics beim Bitkom. »Darüber hinaus wird es in einigen Jahren ganz normal sein, schon von unterwegs daheim die Heizung per Handy anzustellen oder zu checken, ob noch Butter im Kühlschrank ist. Gerade für Menschen in der so genannten Rushhour des Lebens – also die jungen Berufstätigen mit kleinen Kindern – kann das eine enorme Erleichterung sein.« 

Nach Altersgruppen betrachtet ist das Interesse bei den 30- bis 49-Jährigen mit 34 % tatsächlich am höchsten, bei den 14- bis 29-Jährigen sind 29 % offen für mobile Smart-Home-Anwendungen, bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 20 %, und bei den Smartphone-Nutzern ab 65 Jahren immerhin noch 17 %.

Schon heute erklären gut zwei Drittel der Smartphone-Nutzer (67 %): Smartphones sind für mich eine große Erleichterung im Alltag. 61 % können sich gar ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen.  

Hinweis zur Methodik

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1008 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter 749 Smartphone-Nutzer. Die Frage lautete: »Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?« Die angegebenen Werte beziehen sich auf die Antworten für »stimme voll und ganz zu« und »stimme eher zu«.