Jahresabschluss 2014 Micronas erfüllt Zielvorgaben

Mit einer Umsatzsteigerung um 4,3 Prozent auf 158,5 Millionen Schweizer Franken hat Micronas das Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen. Bedingt durch Währungseinflüsse und Anlaufkosten für neue Produkte sank der Betriebsgewinn von 8,1 Mio. CHF im Vorjahr auf 6,4 Mio. CHF.

»Micronas hat die prognostizierten Umsatz- und Gewinnerwartungen im Geschäftsjahr 2014 erfüllt«, sagt Matthias Bopp, CEO von Micronas. »Neben negativen Währungseinflüssen beeinflussen vor allem die temporären Anlaufkosten neuer Produkte das Ergebnis, die alle auf der 8-Zoll-Linie in der Produktion in Freiburg gefertigt werden. Die Umstellung von 6 auf 8 Zoll sowie der Fertigungsanlauf neuer, innovativer Produkte sind für Micronas wertvolle Schritte in Richtung einer langfristigen Produktivitätssteigerung und nachhaltigen Margenverbesserung.«

Das hohe Engagement für neue Technologien und Produkte unterstreicht auch der Umsatzanteil, den Micronas im vergangenen Jahr für Forschung und Entwicklung aufgewandt hat: Insgesamt lag der investierte Betrag bei rund CHF 27,9 Millionen, also etwa 17,6 % des Umsatzes.

Die Segmente

Das Segment Automotive generierte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von CHF 147,8 Millionen, was ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 2,9 Prozent ergibt. Der Umsatz mit den Hall-Sensor-Produkten steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent. Insgesamt war er bei den Controllern wegen des Auslaufens der alten Dashboard-Controller rückläufig, der Umsatz mit den neuen embedded-Motor-Controllern hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Der Betriebsgewinn (EBIT) für das Segment Automotive, zusätzlich beeinflusst durch die Anlaufkosten neuer Produkte, erreichte im Berichtsjahr CHF 6,7 Millionen oder 4,5 Prozent des Automotive-Umsatzes.

Der Umsatz des Segments Industrial hat sich im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 28,1 Prozent gesteigert und erreichte CHF 10,7 Millionen. Somit steuerte dieses Segment im vergangenen Jahr bereits 6,7 Prozent des Gruppenumsatzes bei. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF -0,3 Millionen und beinhaltet eine außerordentliche Wertberichtigung von CHF 0,6 Millionen auf immaterielle Werte.

Mit dem Ziel, Industrial weiter voranzutreiben und neben dem Hauptgeschäft Automotive ein zweites Standbein aufzubauen, wurde die interne Ausrichtung inklusive dem Gassensor-Bereich optimiert. Durch die Verzögerung bei der Einführung neuartiger Brandmelder konzentriert man sich nun verstärkt auf den Support anderer laufender Entwicklungsprojekte der Leitkunden.

85 % Fertigungsauslastung

Die Auslastung der Freiburger Fertigungsanlagen, die sowohl Frontend- als auch Backendaktivitäten beinhaltet, lag über das gesamte Berichtsjahr gerechnet bei ca. 85 Prozent. Im Frontend war das Geschäftsjahr 2014 durch die Volumenverlagerung von der 6-Zoll- auf die 8-Zoll-Wafer-Linie geprägt. Dieser Übergang wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Der Effizienzgewinn aus der 8-Zoll-Linie resultiert aus den deutlich höheren Stückzahlen der Chips die pro Wafer produziert werden können, dem gegenüber stehen lediglich unterproportional höhere Prozesskosten.

»Die fortschreitende Elektrifizierung des Fahrzeuges wird auch in Zukunft die Nachfrage nach hocheffizienten Steuerungs- und hochintegrierten Sensorsystemen für eine wachsende Anzahl von Anwendungen vorantreiben« sagt Heinrich W. Kreutzer, Verwaltungsratspräsident von Micronas. »Mit der Erweiterung unseres Produktportfolios durch die im vergangenen Jahr angekündigten innovativen Produkte sowie mit der Umstellung auf 8 Zoll sind wir davon überzeugt, in Zukunft unsere Wachstums- und Ertragswerte zu steigern und unsere Marktposition in der Automobilelektronik und im industriellen Umfeld zu festigen.«

Ausblick

Aufgrund der Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Frankens zum Euro rechnen Verwaltungsrat und Management, ausgehend von einem EUR/CHF-Wechselkurs von 1,05, für das erste Halbjahr 2015 mit einem Umsatz von ca. CHF 71 Millionen. In Euro ausgewiesen entspräche dies einem Umsatzwachstum gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 von 2 Prozent.

Durch die Umbewertung der in Fremdwährung gehaltenen Geldbestände wird in Bezug auf den Reingewinn ein Verlust erwartet.

»Micronas hat die prognostizierten Umsatz- und Gewinnerwartungen im Geschäftsjahr 2014 erfüllt«, sagt Matthias Bopp, CEO von Micronas. »Neben negativen Währungseinflüssen beeinflussen vor allem die temporären Anlaufkosten neuer Produkte das Ergebnis, die alle auf der 8-Zoll-Linie in der Produktion in Freiburg gefertigt werden. Die Umstellung von 6 auf 8 Zoll sowie der Fertigungsanlauf neuer, innovativer Produkte sind für Micronas wertvolle Schritte in Richtung einer langfristigen Produktivitätssteigerung und nachhaltigen Margenverbesserung.«

 

Das hohe Engagement für neue Technologien und Produkte unterstreicht auch der Umsatzanteil, den Micronas im vergangenen Jahr für Forschung und Entwicklung aufgewandt hat: Insgesamt lag der investierte Betrag bei rund CHF 27,9 Millionen, also etwa 17,6 % des Umsatzes.

 

Die Segmente

Das Segment Automotive generierte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von CHF 147,8 Millionen, was ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 2,9 Prozent ergibt. Der Umsatz mit den Hall-Sensor-Produkten steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent. Insgesamt war er bei den Controllern wegen des Auslaufens der alten Dashboard-Controller rückläufig, der Umsatz mit den neuen embedded-Motor-Controllern hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Der Betriebsgewinn (EBIT) für das Segment Automotive, zusätzlich beeinflusst durch die Anlaufkosten neuer Produkte, erreichte im Berichtsjahr CHF 6,7 Millionen oder 4,5 Prozent des Automotive-Umsatzes.

Der Umsatz des Segments Industrial hat sich im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 28,1 Prozent gesteigert und erreichte CHF 10,7 Millionen. Somit steuerte dieses Segment im vergangenen Jahr bereits 6,7 Prozent des Gruppenumsatzes bei. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF -0,3 Millionen und beinhaltet eine außerordentliche Wertberichtigung von CHF 0,6 Millionen auf immaterielle Werte.

Mit dem Ziel, Industrial weiter voranzutreiben und neben dem Hauptgeschäft Automotive ein zweites Standbein aufzubauen, wurde die interne Ausrichtung inklusive dem Gassensor-Bereich optimiert. Durch die Verzögerung bei der Einführung neuartiger Brandmelder konzentriert man sich nun verstärkt auf den Support anderer laufender Entwicklungsprojekte der Leitkunden.

85 % Fertigungsauslastung


Die Auslastung der Freiburger Fertigungsanlagen, die sowohl Frontend- als auch Backendaktivitäten beinhaltet, lag über das gesamte Berichtsjahr gerechnet bei ca. 85 Prozent. Im Frontend war das Geschäftsjahr 2014 durch die Volumenverlagerung von der 6-Zoll- auf die 8-Zoll-Wafer-Linie geprägt. Dieser Übergang wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Der Effizienzgewinn aus der 8-Zoll-Linie resultiert aus den deutlich höheren Stückzahlen der Chips die pro Wafer produziert werden können, dem gegenüber stehen lediglich unterproportional höhere Prozesskosten.

»Die fortschreitende Elektrifizierung des Fahrzeuges wird auch in Zukunft die Nachfrage nach hocheffizienten Steuerungs- und hochintegrierten Sensorsystemen für eine wachsende Anzahl von Anwendungen vorantreiben« sagt Heinrich W. Kreutzer, Verwaltungsratspräsident von Micronas. »Mit der Erweiterung unseres Produktportfolios durch die im vergangenen Jahr angekündigten innovativen Produkte sowie mit der Umstellung auf 8 Zoll sind wir davon überzeugt, in Zukunft unsere Wachstums- und Ertragswerte zu steigern und unsere Marktposition in der Automobilelektronik und im industriellen Umfeld zu festigen.«

Ausblick


Aufgrund der Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Frankens zum Euro rechnen Verwaltungsrat und Management, ausgehend von einem EUR/CHF-Wechselkurs von 1,05, für das erste Halbjahr 2015 mit einem Umsatz von ca. CHF 71 Millionen. In Euro ausgewiesen entspräche dies einem Umsatzwachstum gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 von 2 Prozent.

 

Durch die Umbewertung der in Fremdwährung gehaltenen Geldbestände wird in Bezug auf den Reingewinn ein Verlust erwartet. (nw) n