11. bis 13. März 2014, Düsseldorf Messe »EMV 2014« mit E-Mobility und Smart Grid im Fokus

Vom 11. bis 13. März 2014 trifft sich die EMV-Branche in Düsseldorf zur »EMV 2014«. Schwerpunktthemen in diesem Jahr sind Elektromobilität und Smart Grid.

Im Mittelpunkt der »EMV 2014 – Internationale Fachmesse und Kongress für Elektromagnetische Verträglichkeit« stehen Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Mess- und Prüftechnik, Filter- und Filterkomponenten, Schirmung/Entstörung, Blitzschutz/Elektrostatik und ESD-Schutz. Auch die beiden Schwerpunktthemen finden sich dort wieder, beispielsweise auf dem Gemeinschaftsstand »EMV Expertenplattform – Smart Grid und E-Mobility«. Neben den Exponaten bieten diverse so genannte Impulsvorträge zusätzliche Informationen. Die etwa 20-minütigen Impulsvorträge zu den Schwerpunkten und vielfältigen weiteren EMV-relevanten Themen finden auf dem frei zugänglichen Messeforum statt.

Der parallel zur Messe stattfindende EMV-Kongress umfasst 24 deutschsprachige Sessions, zwölf Tutorials und acht englischsprachige Workshops, in denen Experten aus Wissenschaft und Industrie über die aktuellen Trends und Konzepte aus dem Bereich EMV berichten.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 11.3. referiert Dr. Alberto Moreira vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme, ab 13 Uhr über »Radaraugen im All: Einzigartiger Blick auf Erde und Umwelt«. Wie auch in den Vorjahren ist der Plenarvortrag für alle Besucher Aussteller, Kongressteilnehmer und Referenten kostenfrei zugänglich.

Die Messe öffnet ihre Pforten am Dienstag und Mittwoch von 9 bis 17 Uhr, am Donnerstag von 9 bis 16 Uhr. Detaillierte Informationen über die Aussteller sowie über das Forum- und Kongressprogramm gibt es auf der Internetseite www.e-emv.com. Dort kann man sich auch zum Kongress und zum kostenlosen Messebesuch registrieren. Wer sein Messeticket vor Ort kauft, bezahlt 20 Euro für die Tageskarte bzw. 40 Euro für die Dauerkarte.

eMobility und die neuen Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit: EMV im Elektroauto – ein Sicherheitsproblem?

Ein interessanter Programmpunkt im Rahmen des Kongresses ist das halbtägige Tutorial mit dem Titel »EMV und Sicherheit in der Elektromobilität«. Darin berichtet Detlef Hoffmann von der Prüfgesellschaft SGS über die besonderen Herausforderungen, die Elektrofahrzeuge an die EMV stellen. »Mit Blick auf die Sicherheit der Autos und die elektromagnetische Verträglichkeit der Komponenten gilt es, zahlreiche neue Aspekte zu beachten«, so Hoffmann. »Vor allem der schnelle Ladevorgang muss genau beobachtet werden, weil hier sehr hohe Ströme fließen.« Messungen zeigen, dass Störfelder auftreten können, die bis zu 100-mal stärker sind als bei einem fahrenden Elektrofahrzeug. Zudem kann das Ladekabel selbst zur Sendeantenne für Störungen werden, und auch die Wechselwirkungen mit dem öffentlichen Stromnetz müssen kontrolliert werden. »Es darf keinesfalls zu einer Funktionsminderung in der sicherheitsrelevanten Fahrzeug-Elektronik kommen«, warnt der SGS-E-Mobility-Experte. Wie man das in den Griff bekommt, darüber berichtet Hofmann in seinem Tutorial, zudem über die aktuelle Standardisierung, die Sicherheitsbewertung, die CE-Kennzeichnung und über die Homologation von E-Fahrzeugen.