Neue USB-3.0-Oszilloskop-Serie Meilhaus baut PicoScope-Portfolio aus

Mit Bandbreiten bis 200 MHz, Abtastraten bis 1 GSample/s und Speichervarianten von 64 bis 512 MS warten die beim Messtechnik-Distributor Meilhaus erhältlichen USB-3.0-Oszilloskope der Serie PicoScope 3000D von Pico Technology auf.

Die Geräte sind als Zwei- oder Vierkanal-DSO sowie als MSO mit zusätzlichen 16 digitalen Kanälen erhältlich. Darüber hinaus ist ein Arbitrary Waveform Generator (AWG) integriert, ebenso wie ein Spektrumanalysator und zahlreiche erweiterte Funktionen wie die serielle Entschlüsselung von Bussignalen, Maskengrenzprüfungen, Rechenkanäle und leistungsstarke Filter.

Der 512-MS-Pufferspeicher ist segmentierbar, um bis zu 10.000 einzelne Wellenformsegmente aus 50.000 Abtastungen zu erfassen, wobei die Rückstellzeit zwischen den einzelnen Segmenten weniger als 1 µs beträgt. Die Geräte lassen sich so konfigurieren, dass sie bei jedem Paket triggernund die Lücken, die nicht von Interesse sind, überspringen.

Digitales Trigger-System

Zu den erweiterten Triggern zählen Impulsbreite, Intervall, Fenster, Fenster-Impulsbreite, Ebenen-Aussetzer, Fenster-Aussetzer, Runt-Impuls, variable Hysterese und Logik. Die vollständig digitale Triggerung sorgt für einen geringen Jitter, für hohe Genauigkeit und eine Spannungsauflösung von einem LSB. Die MSO-Modelle kombinieren diese Trigger mit Flanken- und Mustertriggern an den digitalen Eingängen.

Zum weiteren Funktionsumfang zählen Farb-Persistenzmodi, automatische Messungen mit Statistik, programmierbare Alarme und die Entschlüsselung von I2C-, UART/RS232-, SPI-, CAN-Bus-, LIN-, FlexRay- und I2S-Signalen. Ein neuer, schneller Persistenzmodus bietet eine Aktualisierungsrate von 100.000 Wellenformen pro Sekunde, wobei für die Rechenkanäle jetzt auch konfigurierbare Filter verfügbar sind.

Kostenloses Software Development Kit

Ein kostenloses Software Development Kit (SDK) ermöglicht die Steuerung der Oszilloskope über Industriestandard-Anwendungen und -Programmiersprachen. Das SDK enthält Beispielprogramme in C, C++, Excel, LabVIEW und MATLAB und kann mit jeder Programmiersprache eingesetzt werden, die C-Aufrufkonventionen unterstützt. Die PicoScope-Software und das SDK sind mit Microsoft Windows XP bis Windows 8 kompatibel, Beta-Versionen gibt es für Linux und Mac OS X. Beta-Treiber sind außerdem für das ARM-basierte Beaglebone Black und Raspberry Pi verfügbar.