Ergebnisse für Q1 2012/13 LEM: Gelungener Start ins neue Geschäftjahr

Es geht aufwärts bei LEM: Nachdem der schweizerische Messtechnik-Hersteller im vergangenen Geschäftsjahr deutliche Einbußen in Umsatz, Auftragseingang und Gewinn hinnehmen musste, machen sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 bereits Anzeichen eines langsamen Aufschwungs bemerkbar.

Mit einem Umsatzplus von 13 Prozent (auf 63,1 Millionen CHF) verzeichnete LEM in Q1 des Geschäftsjahres 2012/2013 eine leichte Steigerung gegenüber dem voran gegangenen Quartal. Der Auftragseingang betrug 60,7 Mio. CHF, was im Vergleich mit dem vierten Quartal 2011/12 einer Steigerung um 10,3 Prozent entspricht.

LEMs Industriesegment profitierte vom Anziehen des Geschäfts in den Bereichen erneuerbare Energien und Stromversorgungen: Sowohl Umsatz (+13,1 Prozent) als auch Auftragseingang (+9,9 Prozent) stiegen im ersten Quartal 2012/13 verglichen mit dem vorangegangenen Quartal. Im Allgemeinen beobachtet LEM eine Verschiebung des Solargeschäfts von Europa nach China und in die USA. Entsprechend stieg der Umsatz in Asien (+41 Prozent) am stärksten, während er in Europa stabil blieb. Dennoch ist Europa mit 50 Prozent des Umsatzes weiterhin der wichtigste Markt für LEM, gefolgt von Asien mit 34 Prozent.

Im Automobilsegment verbuchte LEM ein Umsatzwachstum von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wobei sowohl der Bereich konventionelle als auch umweltfreundliche Automobile zum Wachstum beitrugen. Mit zusätzlichen Stellen im F&E-Bereich investiert das Unternehmen weiterhin in das Automobilsegment, um neue Produkte zu lancieren und die Anzahl an Plattformen, die LEM-Wandler verwenden, zu steigern.

»Die weltweite wirtschaftliche Unsicherheit beeinträchtigt unsere Geschäftsentwicklung, und der Wettbewerbsdruck bleibt hoch«, kommentiert François Gabella, CEO von LEM. »Dennoch registrierten wir in beiden Segmenten ein Wachstum, wobei Asien, insbesondere China, und Nordamerika am meisten zu dieser Performance beigetragen haben. In den vergangenen Quartalen haben viele Kunden ihre Lagerbestände aufgebraucht. Aus diesem Grund verzeichneten wir im ersten Quartal 2012/13 in einigen Geschäften einen Wiederanstieg des Auftragseingangs sowie des Umsatzes. In den kommenden Quartalen erwarten wir weniger positive Effekte vom Auffüllen der Lagerbestände sowie höhere negative Folgen des Wettbewerbsdrucks.«