Fokussierung auf Kernkompetenzen IPTE verkauft Geschäftsbereich Fabrikautomatisierung

Die belgische IPTE verkauft ihren Geschäftsbereich Fabrikautomatisierung (F.A.) an die beiden IPTE-Anteilseigner und -Vorstände Huub Baren und Vladimir Dobosch.

Der Kaufpreis wurde mit zwei Millionen Euro beziffert. Dazu kommt ein Betrag, der von den bis 31.12.2013 erwirtschafteten Gewinnen abhängig ist. Dem Verkauf müssen noch die Aktionöre zustimmen. Für das erste Quartal 2010 ist daher eine Aktionärsversammlung geplant.

IPTE Automation wird seine Aktivitäten vom Firmensitz in Genk aus weiterentwickeln, die dortigen Mitarbeiter werden Teil der Firma IPTE Automation. Das neue Unternehmen ist nicht börsennotiert.

Mit dem Verkauf der Automatisierungs-Sparte führt der verbleibende Geschäftsbereich Auftragsfertigung seine Aktivitäten alleine weiter und agiert künftig unter dem Namen Connect Group. Das Management übernehmen der bisherige CEO Luc Switten sowie der unabhängige Berater Erik Dejonghe, der bereits seit Juni 2009 Vorsitzender des Aufsichtsrats ist.

»Wir werden unseren Namen in Connect Group ändern und uns als Spezialist für Auftragsfertigung positionieren. Dieses Unternehmen wird rund 30 Prozent kleiner sein als die bisherige IPTE Gruppe«, erklärt Erik Dejonghe.

Connect Systems, der belgische Dienstleister für Kabelfertigung, Leiterplatten- und Modulbearbeitung (Schaltschränke, Produkte und Endmontage), erzielte 2008 als Teil der IPTE einen Umsatz von 166 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 7,75 Millionen Euro. An der Euronext-Börse in Brüssel bleibt nur die Connect Group gelistet. Die Hauptanteilseigner der neuen Gruppe sind Huub Baren und das Limburgische LRM-Strukturprogramm. Huub Baren wird weiterhin Mitglied des Aufsichtsrats der neuen Gruppe bleiben.