Analog Devices (ADI), Aaronia und Inova »HF-Schatzsuche« bei Analog Devices

Am Beispiel des Handheld-Echtzeit-Spektrumanalysators »Spectran V5« von Aaronia können die Messebesucher der electronica 2012in einer Art Schatzsuche erleben, wie das Gerät Hochfrequenzquellen am ADI-Messestand und in seiner Umgebung ortet.
Am Beispiel des Handheld-Echtzeit-Spektrumanalysators »Spectran V5« von Aaronia können die Messebesucher der electronica 2012in einer Art Schatzsuche erleben, wie das Gerät Hochfrequenzquellen am ADI-Messestand und in seiner Umgebung ortet.

Mit einer ganz besonderen Aktion demonstriert Analog Devices (ADI) den Messebesuchern die Einsatzmöglichkeiten seiner Bauelemente. Dazu hat der Chiphersteller seine Kunden Aaronia und Inova Semiconductors auf den Stand geholt.

Am Beispiel des Handheld-Echtzeit-Spektrumanalysators »Spectran V5« von Aaronia können die Messebesucher in einer Art Schatzsuche erleben, wie das Gerät Hochfrequenzquellen am ADI-Messestand und in seiner Umgebung ortet. Das ADI-WLAN gehört ebenso dazu wie Mobiltelefone und andere drahtlos betriebene Geräte.

»Der Handheld-Spektrumanalysator ist für eine anschauliche Demonstration prädestiniert«, erklärt Dirk Legens, Field Sales Engineer NRW von ADI. »Damit können Besucher und Kunden selber erleben, was mit unseren Bausteinen alles möglich ist.« Und auch Bernd Krätzig, Field Application Engineer NRW von ADI ist von der gemeinsamen Messepräsentation überzeugt: »Live in Echtzeit und Farbe zu sehen, was sich hinsichtlich Funkstrahlung in unserem Umfeld tut, ist für unsere Besucher sehr viel eindrucksvoller und anschaulicher, als nur ein schwarzes Chipgehäuse mit Beinchen zu sehen mit einer gedruckten Infotafel daneben. Zudem unterstreichen wir damit erneut, dass unsere Lösungen sich besonders für Anwendungen eignen, in denen es - wie bei diesem portablen Präzisionsmessgerät mit Akkubetrieb - vor allem auf den geringen Stromverbrauch ankommt.«

Der Handheld-Spektrumanalysator von Aaronia birgt 14 ADI-Bauelemente in sich, unter anderem vier PLLs, den Blackfin-Signalprozessor und einen 16-Bit-DAC. Ausschlaggebend für die Entscheidung für ADI war nach Angaben von Thorsten Chmielus, Geschäftsführer, Denker und Lenker bei Aaronia, neben dem Preis-/Leistungsverhältnis vor allem der niedrige Stromverbrauch. »Gerade im Bereich der Handheld-Geräte muss jedes einzelne Bauelement hinsichtlich des Stromverbrauchs optimiert sein«, so Chmielus. »Das haben die ADI-Bausteine absolut erfüllt.«

ADI wird wohl auch wieder mit von der Partie sein, wenn das Aaronia-Entwicklerteam seine ehrgeizigen Ziele für die nächsten Jahre angeht. Das aktuelle Frontend des Spectran V5 deckt Frequenzen bis 10 GHz ab, für Anfang 2013 ist eine Version bis 18 GHz geplant, bis Ende 2013 eine Variante bis 64 GHz und - sollten die entsprechenden Bauelemente auf dem Markt verfügbar sein - voraussichtlich ein halbes Jahr später eine Version bis 96 GHz. »Unser Vorteil ist, dass wir das Basisboard komplett getrennt vom Frontend designed haben«, so Chmielus. »Entsprechend können wir uns für die geplanten neuen Modelle voll auf das Frontend konzentrieren.«

In einem sind sich die Partner einig: Support und gegenseitige Information ist entscheidend für den Erfolg beider Unternehmen. Dazu müssen beide sehr früh in die Entwicklungspläne des jeweils anderen eingeweiht sein. »Es hilft mir nicht, wenn ich mich heute für ein Bauelement entscheide, morgen jedoch bereits ein noch kleineres und stromsparenderes unmittelbar vor der Markteinführung steht«, verdeutlicht Chmielus. Im Gegenzug gibt das Team von Aaronia seine Produktstrategie weiter, um dem Chiphersteller die Möglichkeit zu geben, die entsprechenden Bauelemente zu entwickeln.

Smartphone-Integration in ein Kfz-Infotainmentsystem

Mit seinem Partner Inova zeigt ADI eine weitere Applikation: Ein Mehrzonen-Infotainmentsystem zeigt die Smartphone-Integration sowie die bordinterne Verteilung hochauflösender Inhalte mithilfe der APIX2-Technologie von Inova. APIX2 trägt den Automotive-typischen Anforderungen in Sachen EMI und Kosteneffizienz Rechnung. Die APIX2-Technik ermöglicht die Übertragung unkomprimierter HD-Videostreams, mehrerer Audiokanäle sowie Ethernet mit 100 MBit/s über ein einziges, vieradriges Shielded-Twisted-Pair-Kabel. Zur Demonstration gehören Videokonferenzen und Touch-Bedienoberflächen an dezentralen Displays mithilfe standardmäßiger Ethernet-Protokolle sowie die Einbindung von Echtzeit-Benutzeroberflächen und Applikationen durch die Smartphone-Anbindung per HDMI.

Analog Devices, Halle A4, Stand 159, www.adi.com,
www.aaronia.com, www.inova-semiconductors.com