Zehn Jahre Mini-Datenlogger von MSR Happy Birthday, MSR Electronics!

Wendelin Egli, Geschäftsführer der MSR Electronics GmbH: »Die erfolgreichen Applikationen unserer Miniatur-Datenlogger sind seit zehn Jahren Beispiel dafür, dass man in einem High-Tech-Nischenmarkt nur mit konsequenter und kundenorientierter Innovation bestehen kann.«
Wendelin Egli, Geschäftsführer der MSR Electronics GmbH: »Die erfolgreichen Applikationen unserer Miniatur-Datenlogger sind seit zehn Jahren Beispiel dafür, dass man in einem High-Tech-Nischenmarkt nur mit konsequenter und kundenorientierter Innovation bestehen kann.«

Die Mini-Datenlogger von MSR Electronics haben sich in vielen – teils ungewöhnlichen – Anwendungen durchgesetzt. Mit ausgefeilter Sensorik und Prozessortechnik zeichnen sie über lange Zeiträume hinweg die unterschiedlichsten physikalischen Parameter auf. Nun feiert MSR bereits seinen 10. Geburtstag.

Gestartet ist die schweizerische MSR Electronics GmbH im Jahr 2006 mit nur drei Mitarbeitern – als Management-Buy-out eines Forschungs- und Technologie-Unternehmens. Seit dieser Zeit leitet Wendelin Egli zusammen mit seinem Geschäftspartner und Entwicklungsleiter, Uwe Seifert, die Geschicke der mittlerweile auf 15 Beschäftigte gewachsene MSR Electronics GmbH. 

MSR = Modular Signal Recorder

Die Miniatur-Datenlogger als alleinige Produktlinie des Unternehmens bewegen sich in einem Nischenmarkt der industriellen Messtechnik, der aber als High-Tech-Nische eine weitere Produkteigenschaft – neben der Miniaturisierung der Logger – charakterisiert: die Modularität, also die anwenderspezifische Konfigurierbarkeit. Und so tragen nicht nur seit zehn Jahren das Schweizer Unternehmen selbst, sondern auch alle Datenlogger das »MSR« als Haupt-Namensbestandteil: »Modular Signal Recorder«.

Vielseitige und spannende Anwendungen

Anwendung finden die kleinen MSR-Datenlogger vor allem in der Transport-, Verpackungs-, Logistik-, Luft- und Raumfahrt- sowie in der Maschinenbau-Technik, wo man sie z.B. zur Maschinen- und Anlagen-Überwachung verwendet, aber auch zur Analyse ungewöhnlicher Ereignisse während des Betriebes oder beim Transport von Geräten. 

Besonders die Messung von Vibrations- und Schock-Ereignissen an Anlagen oder Maschinenelementen hat dabei eine wesentliche Bedeutung, lassen sich doch z.B. anhand charakteristischer Vibrationsmuster drohende Störungen schon frühzeitig erkennen. Eingesetzt werden die Logger aber auch in Museen zur Überwachung des Raum-Klimas oder zur Überwachung der korrekten Lagerungs-Bedingungen für Arzneimittel.

Fit für den Nischenmarkt

Bei MSR ist man sich über den Nischenmarkt im Klaren, in dem man sich bewegt. Und auch darüber, dass dieser Markt keine Riesen-Stückzahlen erwarten lässt, er jedoch durch die vielen benötigten Produkt-Varianten ein hohes Maß an Technologie-Know-how und Fertigungs-Flexibilität fordert. 

Interessant – und sicherlich genau deswegen naheliegend: Das Unternehmen lässt seit jeher nicht im fernen Osten fertigen, sondern stellt jeden einzelnen Datenlogger kundenspezifisch am Sitz der Firma in Seuzach Nähe Winterthur her. »Der wichtigste Faktor für unsere hochwertigen Produkte sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter«, so Geschäftsführer Egli. »Unsere Kunden schätzen, dass wir als Spezialist auch auf ungewöhnliche und sehr spezielle Anwender-Anforderungen rasch eingehen können –  oftmals besser und direkter als Unternehmen, die auf den Gesamtmarkt ausgerichtet sind.«

Insgesamt sind diese Randbedingungen charakteristisch für einen Nischenmarkt, der sich aber gerade in der letzten Zeit als sehr erfolgreich herausgestellt hat, wenngleich die wirtschaftlichen Randbedingungen besonders im Jahre 2015 durch den gegenüber allen Währungen sehr starken Schweizer Franken ungewöhnlich herausfordernd waren.