KiDAQ von Kistler Ganzheitliche Datenerfassung

Hardware, Software, Sensoren und Konnektivität – mit dem modularen Datenerfassungssystem KiDAQ bietet Kistler die gesamte Messkette aus einer Hand.

Ein System für alle Anwendungen – das ist die Philosophie des Datenerfassungssystems KiDAQ von Kistler. Und tatsächlich: Was Kistler als „wichtigen Meilenstein“ für das Unternehmen sieht, stellt sich als praxisgerechte Plattform für die Messdatenerfassung in vielerlei Applikationsfeldern dar.

Kistler kennt man in erster Linie als Hersteller hochpräziser Sensoren. Doch auch die Messdatenerfassung zählt zu den Kernkompetenzen der Schweizer. Mit dem neuen Datenerfassungssystem KiDAQ baut Kistler diesen Bereich nun eindrucksvoll aus.

»KiDAQ ist für uns ein wichtiger Schritt in Richtung Industrie 4.0 bzw. Internet of Things«, verdeutlicht Marc Schaad, Head of Division ST bei Kistler. »Mit dem neuen Datenerfassungssystem haben wir ab sofort alle Komponenten der Messkette in unserem Portfolio – und bewegen uns damit vom Komponentenhersteller hin zum Lösungsanbieter.«

Was Schaad mit diesen Worten beschreibt, ist das Konzept hinter KiDAQ: Damit bietet das schweizerische Unternehmen nämlich erstmals alle Komponenten einer Messaufgabe aus einer Hand an. Das Ökosystem aus aufeinander abgestimmten Hardware- und Softwarekomponenten von Kistler ist zudem offen gestaltet, sodass auch Sensoren – und in Zukunft auch ausgewählte Geräte von Drittherstellern – eingebunden werden können.

Offene, skalierbare Systemplattform

KiDAQ ist modular aufgebaut und lässt sich jederzeit flexibel mit weiteren Messmodulen und -einheiten erweitern. Der Anwender wählt aus Hardware, Software und Sensoren einfach die Komponenten aus, die er für seine Messaufgabe benötigt, und erhält damit das optimale Datenerfassungssystem für seine spezifische Anwendung. Dank verschiedener Gehäuseformen und zahlreicher Module ist das neue Datenerfassungssystem in nahezu jeder Applikation einsetzbar. Je nach Anwendungsbereich stehen verschiedene Ausführungen für Laboranwendungen, für fixe Installationen und für den mobilen Einsatz zur Verfügung.

Messunsicherheiten sicher im Blick

Eine weitere Besonderheit von KiDAQ ist die automatische Berechnung der Messunsicherheit, die als wichtiges Kriterium der Qualitätssicherung Aufschluss darüber gibt, wie gut das Messergebnis den tatsächlichen Wert der Messgröße widerspiegelt. Das ist wichtig, denn in einer Messkette ist jede einzelne Komponente mit einer Messunsicherheit behaftet, die zur Gesamtmessunsicherheit beiträgt. Unterschiedliche Einflussfaktoren wie etwa Umgebungstemperatur, Vibrationen oder Luftfeuchtigkeit wirken auf die Komponenten und verursachen entsprechende Messunsicherheitsbeiträge. Die Komponenten der Messkette im KiDAQ werden im Zuge der Entwicklung qualifiziert und individuell kalibriert. Damit kennen die Experten von Kistler die Eigenschaften der einzelnen Bestandteile in der Messkette genau und können verlässliche Aussagen zur Messunsicherheit treffen. Diese hohe Transparenz der gesamten Messkette gewährleistet Anwendern ein Höchstmaß an Messsicherheit. Kistler hat das Verfahren zur Ermittlung der Messunsicherheit eines Messsystems zum Patent angemeldet.