Ausbau des Forschungsstandortes Deutschland Fraunhofer plant 1150 neue Arbeitsplätze

Gute Nachrichten für den High-Tech-Standort Deutschland: Die Fraunhofer-Gesellschaft wächst weiter und wird im kommenden Jahr 1150 zusätzliche Stellen schaffen.

Der weitere Ausbau erfolgt vor allem in den aktuellen Forschungsgebieten, die von Energiewende, Elektromobilität  und digitalem Wandel angetrieben werden. »Unser Wachstum im kommenden Jahr wird sowohl aus öffentlichen Förderprogrammen als auch aus Aufträgen mit der Wirtschaft geschaffen«, erklärt Fraunhofer-Präsident Prof. Hans-Jörg Bullinger. »Das zeigt, dass die Unternehmen bei aller Zurückhaltung nicht nachlassen, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Die Investition in Forschung ist – auch in einer schwierigen Wirtschaftsentwicklung - die beste Vorsorge für die Zukunft. Und das ermöglicht uns, dem Nachwuchs eine aussichtsreife Perspektive zu geben.«

Bereits im Jahr 2011 hatten die Fraunhofer-Institute fast 800 zusätzliche Ingenieure und Naturwissenschaftler angestellt. Hinzu kam noch einmal fast dieselbe Zahl an neuen Arbeitsplätzen, die durch normale Fluktuation entstehen und neu besetzt werden mussten.

Insgesamt ist Fraunhofer mit seinen mehr als 80 Forschungseinrichtungen in Deutschland, davon 60 Fraunhofer-Institute, und den über 18.000 Mitarbeitern die größte Organisation für angewandte Forschung in Europa. Das Forschungsvolumen beläuft sich auf rund 1,66 Milliarden Euro jährlich, davon 1,4 Milliarden im Leistungsbereich Vertragsforschung.