Cloud-basierte, vernetzte Messtechnik Fluke setzt auf IoT

Fluke macht sich die Vorteile des Internet of Things zunutze und hat nun ein Cloud-basiertes System zur einfachen, vollständigen Anlagenüberwachung und vorbeugenden Instandhaltung entwickelt.

Bis zu 30 Wireless-Messgeräte überwachen die Anlagen, sammeln die Messwerte in der Cloud und stellen sie über eine spezielle Software übersichtlich und korreliert zur Analyse und Dokumentation dar.

Laut U.S. Federal Energy Management Program können ungeplante Stillstandzeiten aufgrund von Anlagenausfällen Hersteller bis zu drei Prozent ihres Gewinns kosten. Also müssen sinnvolle Methoden zur Beobachtung des Anlagen- und Maschinenzustands, für die Rückverfolgung von Problemen und für die frühzeitige Vorhersage von Ausfällen her. Das ist aber gar nicht so einfach: Manuelle Methoden sind oft zeitaufwändig, fehleranfällig und liefern meist nur unvollständige Daten, computergestützte Instandhaltungsmanagementsysteme hingegen sind teuer und komplex und erfordern bei der Implementierung erhebliche IT-Ressourcen.

Dieses Dilemma will Fluke mit seinen »Fluke Connect Assets« auflösen. Das Cloud-basierte System setzt sich zusammen aus bis zu 30 Wireless-Messgeräten der Fluke-Connect-Serie und einer entsprechenden Software. Zusammen liefern sie eine detaillierte Übersicht über alle wichtigen Komponenten einer Anlage – einschließlich Sollwerten, Historie, Verlaufsdaten und aktuellen Messergebnissen, aktuellem Status und vorhergehenden Inspektionsdaten. Das System erfasst die Messdaten über WLAN, wodurch die manuelle Aufzeichnung von Messungen überflüssig wird und Anwender sicher sein können, dass Historie und Verlaufsdaten für die Anlagen richtig sind. Anwender können mehrere Arten von Messdaten wie etwa elektrische Größen, Schwingungsdaten und Wärmebilder für die Prognose in einem Programm analysieren – und das nebeneinander in einem visuellen, intuitiv zu erfassenden Format.

Auf übersichtliche Art lassen sich so mehrere Messarten in nur einem System vergleichen, Korrelationen erkennen und Probleme aufzeigen. Damit ergibt sich ein vollständigeres Bild der Anlage, weil jede Messart einen unterschiedlichen Aspekt deren Zustands aufzeigt. Zu den wichtigsten Funktionen von Fluke Connect Assets gehören:

• Dashboard für die Zustandsinformationen der Anlagen – Hierarchie-basierte Übersicht des Status aller Geräte im Zeitverlauf, mit detaillierteren Informationen jedes einzelnen Geräts. Dies ermöglicht Anwendern, Anomalien oder Korrelationen zwischen Anlagen und ihren Komponenten zu erkennen.

• Asset-Analyse – Die Aufzeichnung jeder Komponente der Anlage bildet die Quelle für alle Instandhaltungsinformationen. Anwender können Messwerte thermischer, elektrischer und mechanischer Vorgänge für jeden Teil der Anlage im Zeitverlauf verfolgen und vergleichen, um optimale Reparatur- und Austauschentscheidungen zu treffen.

• Dashboard für den Status der Anlagen – ermöglicht Anwendern, die neuesten Aktualisierungen des Status der Geräte schnell zu überprüfen. So können Team- und Anlagenaktivitäten besser überwacht werden.

Alle Instandhaltungsteams können die Daten über ihre Smartphones erfassen und teilen, unabhängig von ihrem Standort: AutoRecord zeichnet Messungen von Fluke-Connect-Wireless-Messgeräten automatisch auf, lädt diese in den Fluke-Cloud-Speicher und ordnet sie anschließend einem bestimmten Gerät zur Freigabe und Analyse zu. Anwender können mit ihren Kollegen zusammenarbeiten und Probleme besprechen, während sie Daten und Bilder in Echtzeit mit ShareLive-Videoanrufen teilen, so dass die Problemlösung, Entscheidungsfindung und Genehmigungen beschleunigt werden.