End-of-Line-Test und Validierung Flexibles Radarsensor-Testsystem

Mit vertikalem oder horizontalem Aufbau erhältlich: Das Radarsensor-Testsystem UTP 5065 von Noffz.
Mit vertikalem oder horizontalem Aufbau erhältlich: Das Radarsensor-Testsystem UTP 5065 von Noffz.

Auf die Anforderungen der Fahrzeugvernetzung und Sensorfusion hin hat Noffz das End-of-Line-Testsystem UTP 5065 für Radarsensoren entwickelt.

Das neue Noffz-System besteht aus Messgeräten zur Datenerfassung und -auswertung, einem mechanischen Handhabungsteil mit einem präzisen Rotationsantrieb, einem automatisierten Linearantrieb, einer integrierten Absorberkammer und einer Radar-Target-Simulation.

Dank seines vertikalen Aufbaus beläuft sich die Grundfläche des Systems auf lediglich 0,8 x 1,5 m – was laut Hersteller eine Flächenersparnis von rund 70 % gegenüber bisherigen Lösungen entspricht.

Das Testsystem ist so konzipiert, dass es die Sensorbewegung in drei Achsen mit je ±90° für die Prüfung von Radarsensoren in Azimut und Elevation im Bereich von 76 bis 81 GHz realisiert. Die dritte Achse dient der Sensorausrichtung, sie wird auch für den Austausch von Sensoren verwendet.

Der Prüfstand ist sowohl für die Automatisierung als auch für den manuellen Einsatz ausgelegt. Für die Serienproduktion und für Großserienanwendungen wird er mit einem kompakten Cluster von Prüfständen in einer vollautomatischen Produktionsumgebung mit Handhabungskonzepten wie z.B. Roboter, Portalsystem mit Pick & Place gekoppelt.

Um den Radar-Tester auch in der Validierung zu nutzen, bietet Noffz ihn auch mit einer flexibleren horizontalen Ausrichtung an. Diese Konfiguration ermöglicht es, die Grundkammer gegen eine Klimakammer auszutauschen. Darüber hinaus ermöglicht diese horizontale Anordnung eine individuelle Sensorpositionierung durch einen integrierten Linearantrieb oder durch Hinzufügen eines Adapterelements zur Verlängerung der Kammer.