TTI / TE Connectivity Feuchtesensoren – vier zentrale Design-Herausforderungen

Feuchte- und Temperaturkombinationssensor HTU2x von TE Connectivity

Feuchtesensoren finden in vielen Anwendungen Einsatz – im persönlichen Umfeld wie auch in professionellen Applikationen. Am Beispiel des Feuchte- und Temperaturkombinationssensors HTU2x beleuchten die Experten von TE Connectivity nachfolgend die wichtigsten Herausforderungen beim Design.

Sensoren sind ein wachsender Teil unserer vernetzten Welt und immer wichtiger für Anwendungen des gesamten Lebens. Weil die Sensoren in unterschiedlichste Produkte integriert werden und die Nachfrage stark ansteigt, stehen die Konstrukteure vor neuen Herausforderungen hinsichtlich der Leistungsoptimierung. Sie müssen oft Sensoren zur Überwachung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Position, Druck und vielem mehr einsetzen.

Die Rolle der Feuchtesensoren

Die Luftfeuchtigkeit ist die Menge an Wasserdampf, die in der Luft vorhanden ist. Obwohl für das menschliche Auge unsichtbar, können wir sie spüren. Feuchtigkeit spielt eine wichtige Rolle in unserem täglichen Leben, ob es sich nun direkt um den persönlichen Komfort oder um kritischere, lebensbedrohliche Situationen handelt, wie z.B. die Gewährleistung, dass ein Frühgeborenes die richtige zusätzliche Feuchtigkeit für die Pflege und das Wachstum der Neugeborenen erhält.
Die Fähigkeit, unsere Umwelt präzise zu steuern, ist heute in vielen Ländern der Welt Standard und wäre ohne Sensoren einfach nicht möglich. Die Feuchte- und Temperaturkombinationssensoren von TE Connectivity bieten eine führende Ansprechzeit, Präzision in der Messung und dauerhafte Leistung, selbst bei extremen Veränderungen und Bedingungen. Tatsächlich war TE an vorderster Front dabei, die Fortschritte in der Sensortechnologie in digitale, drahtlose und kombinierte Lösungen umzusetzen, die dazu beitragen, Anwendungen intelligenter und effizienter zu gestalten.

Ein genaueren Blick auf einige der größten Herausforderungen, vor denen Konstrukteure stehen, zeigt das Potenzial des dafür entwickelten Feuchtigkeits- und Temperaturkombinationssensors HTU2x.

1. Linearität

Die meisten heutigen Anwendungen sind großen Feuchtigkeits- und Temperaturbereichen ausgesetzt. Warum ist das eine Herausforderung? Ob brütend heiß, eiskalt, nass oder trocken, Anwendungen erfordern die gleiche Systemeffizienz in allen Feuchtigkeits- und Temperaturbereichen, um stets die erwartete Leistung zu erzielen. Das bedeutet, dass der Sensor unabhängig von den äußeren Umgebungsbedingungen immer optimal arbeiten muss. Die lineare Reaktion ist entscheidend. Unabhängig von Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen müssen Messgenauigkeit und Stabilität bei einem Sensor gleich bleiben. Dies ist entscheidend in Anwendungen, in denen die Umgebung empfindlich auf Veränderungen reagiert, wie z.B. in der Industrie- und Geräteanwendung. Als Beispiel sollte der Sensor so ausgelegt sein, dass er eine präzise Messung mit linearer Reaktion und geringster Hysterese ermöglicht. Ein gutes Beispiel sind HVAC-Anwendungen, bei denen das System die Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit für die Komfortzone regelt, egal ob es sich um einen heißen Sommer- oder einen regnerischen Wintertag handelt.

Feuchtesensoren durchlaufen Jahreszeit für Jahreszeit wichtige Phasen der relativen Feuchtevariation und müssen ihr Verhalten linear halten. Das System muss sich an die unterschiedlichen Jahreszeiten anpassen, die den Komfort zu Hause oder im Büro beeinträchtigen können. Die lineare Reaktionskurve der HTU2x-Sensoren von TE ermöglicht es dem HVAC-System, unabhängig von den Bedingungen die gleiche konstante Systemleistung zu erzielen.