Inelta Sensorsysteme Fernüberwachte Füllstands-, Kraft- und Wegmessung

Neu im Portfolio der Endrich Bauelemente GmbH ist das Radarmodul K-LC7 von RFbeam. Der 24-GHz-Radar-Sensor verfügt über zwei Empfangskanäle. Damit kann gemessen werden, unter welchem Winkel ein Objekt detektiert wurde. Mit geeigneter Signalverarbeitung ist so eine 2D-Erfassung bewegter und statischer Objekte möglich. Darüber hinaus lässt sich die Bewegungsrichtung eines Objektes feststellen. Der Detektionsbereich des Moduls beträgt 80 x 34 Grad, wobei auch Winkel über 80 Grad erfasst werden können. Für die Distanzauswertung von bewegten und statischen Zielen ist die Sendefrequenz von 24 bis 24,25 GHz modulierbar. Für die Linearisierung eines FMCW-Sweeps und den weltweiten Einsatz lässt sich über einen Divider-Ausgang die genaue Sendefrequenz mit einem externen Controller mess- und einstellen. Die Sendefrequenz wird durch eine interne Kompensation über einen weiten Temperaturbereich nachgeregelt. Obwohl das Modul mit den Abmessungen 25 x 38 mm sehr kompakt ist, sind die I/Q-Kanäle für eine Richtungsmessung in beiden Empfangskanälen auf die Modulstecker geführt. Das K-LC7 eignet sich unter anderem für das Zählen von Personen oder Fahrzeugen, im FMCW-Betrieb lassen sich damit auch Sensoren für eine Kollisionserkennung im Nahbereich von 1 bis 20 m realisieren. Eine weitere Anwendung ist die automatische Positionierung von Kameras in der Sicherheitstechnik.Endrich, Halle C3, Stand 301
Funkmodul SDT-3G von Inelta

Für die einfache Fernüberwachung von Messwerten hat Inelta Sensorsysteme das Funkmodul SDT-3G entwickelt.

Es basiert auf dem 3G-Mobilfunknetz und ist mit sämtlichen Inelta- und PIL-Sensoren kompatibel.

Die Messdaten können zur kontinuierlichen Überwachung direkt an die Steuerzentrale oder an das Smartphone versendet werden. Auf diese Weise lassen sich vielfältige Logistikprobleme lösen, die Sicherheitsüberwachung von Brücken- und Bahnweichenstellungen optimieren oder Signale von Verteilerklappen über weite Strecken ohne Kabelverlegung auslesen.

Das Gerät sendet wahlweise analoge Messwerte oder digitale Schaltsignale im MQTT-Protokoll über das 3G-Mobilfunknetz. Dadurch können die Messdaten zur kontinuierlichen Überwachung direkt in die Steuerzentrale und von dort an mobile Endgeräte des technischen Personals versendet werden. Die Messwerteübertragung mit dem IoT-Protokoll MQTT gestattet zudem eine einfache Bereitstellung und Protokollierung der Messwerte in der Cloud.

Mit der flächendeckenden Verfügbarkeit von 3G ist somit der Zugriff via Internet zu jeder Zeit und ortsunabhängig möglich. Die Speicherung und Auswertung der Daten erfolgt ausschließlich auf kundeneigenen Servern.

Die 12-Volt-Spannungsversorgung der nur 85 mm x 35 x 35 mm großen Funkmodule mit Schutzart IP64 kann wahlweise über Netzadapter oder autark über Akkus erfolgen. Die maximale Kabellänge zwischen Sensor und Sendemodul beträgt zwei Meter.