Neue VNA-Flaggschiffe / Rohde & Schwarz Einziger Hardkey: Der Ein-/Aus-Knopf

Liebe zum Detail: Für die Verwendung von Messkurven in Präsentationen oder zum Ausdruck lässt sich der Hintergrund schnell auf hell wechseln.
Neue Plattform für die High-end-Vektornetzwerkanalyse: R&S ZNA von Rohde & Schwarz

Mit außergewöhnlichen HF-Spezifikationen und einem erstmals komplett über zwei Touchscreens realisierten, Messobjekt-zentrierten Bedienkonzept warten die neuen High-end-Vektornetzwerkanalysatoren R&S ZNA26 und R&S ZNA43 von Rohde & Schwarz auf.

Die für die Charakterisierung aktiver und passiver Komponenten ausgelegten Modelle R&S ZNA26 (10 MHz bis 26,5 GHz) und R&S ZNA43 (10 MHz bis 43,5 GHz) bieten eine Messdynamik von 146 dB (typ.) und ein extrem niedriges Messkurvenrauschen von 0,001 dB bei 1 kHz ZF-Bandbreite. Diese Werte erlauben Messungen an hochsperrenden Filtern.

Dank des neuartigen Hardwarekonzepts sind die neuen High-end-VNAs in der Lage, die HF- und ZF-Leistung an Mischern gleichzeitig zu messen. Das verdoppelt die Messgeschwindigkeit gegenüber der konventionellen Methode. Auch für Verstärkermessungen ist der R&S ZNA prädestiniert – mit einem Pegel-Sweep-Bereich von 100 dB, einem Pulsgenerator und -modulator pro Messtor, vielseitigen Möglichkeiten für die Intermodulationsmessung und einer optionalen, software-realisierten Spektrumanalysefunktion.

Neuartige Hardware-Architektur

Der R&S ZNA bietet vier interne phasenkohärente Quellen, eine echte Mehrkanalarchitektur mit acht parallelen Empfängern sowie zwei interne Lokaloszillatoren. Das vereinfacht den Messaufbau, so dass sich frequenzumsetzende Messobjekte, Verstärker und sogar komplexe T/R-Module nach einmaligem Anschließen präzise und effizient charakterisieren lassen. Laut Hersteller führt der R&S ZNA Konversions-, Phasen- und Gruppenlaufzeitmessungen mit vektorieller Fehlerkorrektur im Vergleich mit dem konventionellen Ansatz doppelt so schnell durch und benötigt dabei keinen Referenzmischer.