Neue VNA-Flaggschiffe / Rohde & Schwarz Einziger Hardkey: Der Ein-/Aus-Knopf

Messobjekt-basiertes Bedienkonzept - komplett in Touch realisiert

Der R&S ZNA bietet für die Konfiguration von Messungen einen in dieser Art noch nicht gesehenen, am Device under Test (DUT) orientierten Lösungsansatz. Ein Messobjekt-zentrierter Wizzard führt Schritt für Schritt durch die Messung – vor der Auswahl des zu vermessenden DUT bis zum finalen Messergebnis. Der Benutzer wählt zunächst den Typ des Messobjekts (z.B. Mischer, Verstärker), dann werden in übersichtlichen Dialogen schrittweise die gewünschten Messungen, die spezifischen Messparameter und der Messaufbau abgefragt. Dieser Ansatz vereinfacht und beschleunigt die Konfiguration von Messungen erheblich. Darüber hinaus ist auch die klassische Parametrierung mit individueller Nutzereingabe möglich. Das sorgt für maximale Flexibilität in der Bedienung. 

Moderne Touch-Oberfläche ersetzt Hardkey-Panel

Augenfällig: Der R&S ZNA wird als erster Vektornetzwerkanalysator am Markt vollständig über eine Touch-Oberfläche bedient. Dazu ist die Frontseite des Gerätes in zwei Displays realisiert – mit einem 12,1 Zoll großen Hauptdisplay für die Darstellung der Menüs, Kurven und Messwerte etc. und einem zweiten (7 Zoll) für die Bedienung. Auf letzterem finden sich alle Funktionen wieder, die man üblicherweise auf einem Hardkey-Bedienpanel findet. Selbst der Drehknopf ist virtuell per Touch realisiert. Einziger Hardkey: Der Ein-/Aus-Schalter. 

Ebenfalls angenehm für den Anwender – und die Kollegen, die um ihn herum sind: Die neuen VNAs sind mit 42 dB(A) deutlich leiser als bisherige Modelle.

Aktuell bietet Rohde & Schwarz die neue R&S-ZNA-Vektornetzwerkanalysator-Serie mit Frequenzen bis 26,5 und 43 GHz an, bis Ende des Jahres sollen Modelle bis 50 und 67 GHz folgen. Die neue Serie soll sukzessive die bisherigen VNA-Flaggschiffe der Serie ZVA8/24/40/50/67 ersetzen.