Weltweiter Markt-, Strategie- und Technologie-Report »Sensors Markets 2016« »Der Sensorik-Markt ist viel größer als gedacht«

Der freie zivile Weltmarkt für Sensoren wächst laut aktuellem Weltreport »Sensors Markets 2016« des schweizerischen Marktforschungsunternehmens INTECHNO Consulting zwischen 2011 und 2016 von 119,4 Milliarden Euro auf 184,1 Milliarden Euro.
Der freie zivile Weltmarkt für Sensoren wächst laut aktuellem Weltreport »Sensors Markets 2016« des schweizerischen Marktforschungsunternehmens Intechno Consulting zwischen 2011 und 2016 von 119,4 auf 184,1 Milliarden Euro.

Das schweizerische Marktforschungsunternehmen Intechno Consulting hat in seinem rund 1500 Seiten umfassenden Weltreport »Sensors Markets 2016« die Entwicklung des freien zivilen Weltmarktes für Sensoren untersucht. Das Ergebnis: Es steckt deutlich mehr Potential darin, als bislang vermutet.

Der freie zivile Weltmarkt für Sensoren wächst laut Intechno Consulting zwischen 2011 und 2016 von 119,4 Milliarden Euro auf 184,1 Milliarden Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 9 Prozent. Bereits zuvor zeigte sich dieser Markt dynamisch: Zwischen 2006 und 2011 lag das Wachstum bei 7,9 Prozent.

Insgesamt wurden im Rahmen dieses Weltreports 49 Sensorarten nach Anwendungsbereichen, Ländern und ihren zugrunde liegenden Messprinzipien analysiert und prognostiziert. Neben den etablierten Sensoren wie Druck-, Temperatur-, Füllstands-, Durchfluss- und Positionssensoren wurden im vorliegenden Report erstmals auch unkonventionelle Arten von Sensoren in den Marktzahlen erfasst und prognostiziert. Hierzu zählen Pointing-Sensoren wie berührungsempfindliche Touchscreens und Touchpads ebenso wie der Identifikation dienende Barcode-Reader und RFID-Reader. Doch auch fernauslesbare und intelligente Stromzähler, Gas- und Wasserzähler sowie fernauslesbare Wärmezähler wurden eruiert.

Die Erhebung wurde für jeweils 80 Länder durchgeführt; im Report veröffentlicht werden allerdings nur die Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, übriges Westeuropa, USA, Japan und China.

Die gefragtesten Sensoren 2011

Von den 119,4 Mrd. EUR, die im Jahre 2011 an Sensoren weltweit nachgefragt wurden, entfielen 8,7 % auf rein binäre Sensoren, 32,9 % auf mechanische Eigenschaften messende Sensoren, 8,5 % auf thermische Größen messende Sensoren, 2,1% auf optische Eigenschaften messende Sensoren, 2,7 % auf elektrische Eigenschaften messende Sensoren und 19,2 % auf bilderfassende Sensoren aller Art. Der Weltmarktanteil der Qualitätseigenschaften messenden Sensoren im Jahre 2011 betrug ca. 0,8. Der Anteil von chemische und biologische Eigenschaften messenden Sensoren am Sensorweltmarkt lag bei 10,9 %.

»Die Wachstumsraten für den Gesamtmarkt an Sensoren sind aus Sicht der Sensorhersteller sowie potenzieller Investoren als eher konservativ anzusehen, weil sie den zu erwartenden Preisverfall für die meisten dieser Sensoren bereits berücksichtigen«, sagt Dr. Norbert Schröder, Geschäftsführer von Intechno Consulting. »Es handelt sich somit um Marktzahlen, die auf fortlaufenden Preisen beruhen. Die entsprechenden Wachstumsraten sind nominale Wachstumsraten. Sprünge in der Nachfrage aufgrund neuer, derzeit nicht bekannter Anwendungen könnten im Zeitraum von 2011 bis 2016 durchaus zu einem zusätzlichen Wachstum von bis zu 1 Prozent führen.«