Hottinger Baldwin Messtechnik (HBM) CAN-basierte Datenerfassungsmodule

Für Anwendungen in extremen Bedingungen ausgelegt sind die Datenerfassungsmodule SoMat cDAQ von HBM.

HBM hat eine weitere Reihe kompakter Datenerfassungsmodule vorgestellt. Die robusten, CAN-basierten Module des Typs SoMat cDAQ mit Abmessungen von 35 x 217 x 50 mm sind für den Einsatz bei extremen Temperaturen von -40 bis 125 °C in der Schutzart IP67 ausgelegt.

Die neuen Module ermöglichen damit z.B. Messungen direkt an schwierigen Prüfobjekten, wie etwa im Motorgehäuse, an Schaltgetrieben und Pumpen sowie in den Bereichen Stromerzeugung und anderen industriellen Anwendungen.

Die cDAQ-Module sind kompatibel mit allen CAN-ISO-11898-2.0B-basierten Systemen und bieten eine wählbare Baudrate von 20 kbit/s bis 1 Mbit/s. Über CANbus lassen sich mehrere Module anschließen, so dass der Anwender letztlich eine nahezu unbegrenzte Kanalzahl über Entfernungen von bis zu 250 Metern erreicht. Die Module werden über eine einfache Gleichstromquelle mit 8 bis 36 Volt versorgt, die am ersten Modul anliegen und dann überall im Netzwerk verteilt werden.

 Das Modul namens cDAQ ITC gibt es als 16-Kanal-Version mit galvanischer Trennung für Thermoelemente des Typs K, J oder T. Jeder Kanal verfügt über eine individuelle Vergleichsmessstellenkompensation und ist vollständig isoliert bis 500 V, bei einer Genauigkeit von ±0,5 °C. Die Abtastrate ist für jeden Kanal von 0,1 bis 15 Hz individuell einstellbar. Darüber hinaus bietet das cDAQ ITC auch digitale und analoge Filter, um Signalanteile mit hohen Frequenzen von mehr als 50 Hz auszublenden, sowie Kerbfilter bei 50 und 60 Hz, die ein Aliasing der Frequenzbänder in der Versorgungsleitung verhindern.

 Weitere Module für die Signalverarbeitung sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.