Näherungs- und Lichtsensoren von ams Bis zu 50% kleinere Smartphone-Öffnungen

Näherungs- und Umgebungslichtsensor TMD2725 von ams
Näherungs- und Umgebungslichtsensor TMD2725 von ams

Für Hersteller von Android-Smartphones hat ams zwei neue Näherungs- und Umgebungslichtmessmodule vorgestellt, mit denen sich die Sensoröffnung im Display-Glas auf einen Durchmesser von nur noch 1,4 bzw. 2 mm reduzieren lässt.

Der Näherungssensor TMD2620 und der kombinierte Näherungs- und Umgebungslichtsensor ALS TMD2725 stellen einen Durchbruch im optischen Module Packaging dar. Sie erlauben es, den Emitter – eine Infrarot-(IR)-LED – und die Photodiode mit einem Abstand von nur noch 1 mm zu positionieren. 

Dank der sich auf Emitter und Sensor befindenden Linse und der dazwischen angebrachten optischen Barriere lässt sich das durch die Oberflächenreflexion des Deckglases verursachte Übersprechen vermeiden. Zudem werden mittels Offset-Ausgleichsregistern alle unerwünschten Werte bei den Annäherungsberechnungen des Moduls – und somit ebenfalls das Übersprechen – eliminiert. Die automatische Subtraktion der Umgebungslichtmesswerte unterstützt zusätzlich die Genauigkeit der Annäherungsmessungen des Geräts. Die Fähigkeit, innerhalb eines Umkreises von 100 mm zu messen, ist mit laserbasierten Lösungen vergleichbar.

»Bisher hat die fehlende Möglichkeit, optisches Übersprechen zu kompensieren verhindert, dass die Hersteller von Android-Smartphones Öffnungen für Annäherungssensoren mit einer Größe von weniger als 3 mm anbieten konnten«, erklärt Herbert Truppe, Senior Marketing Manager bei ams. »Diese Herausforderung haben wir nun mit dem TMD2620 und TMD2725 gelöst.«