Offizielles Rebranding startet Aus National Instruments wird NI

Das neue Logo des »neuen« NI
Das neue Logo des »neuen« NI

Seit einigen Jahren schon durchläuft National Instruments intern einen Restrukturierungsprozess. Nun tritt das Unternehmen mit neuer Markenidentität an die Öffentlichkeit.

Mit dem Ziel, künftig noch näher beim Kunden zu sein und noch besser auf dessen Anforderungen und Bedürfnisse eingehen zu können, hat NI seine Struktur über die vergangenen Jahre gründlich auf den Kopf gestellt. Unter anderem wurden vier neue Geschäftseinheiten gegründet, zudem wurden intern neue Rollen und Positionen geschaffen. Und statt wie bisher in erster Linie Produkte anzubieten, setzt das Unternehmen künftig stärker auf Lösungen und Systeme.

Nach außen hin unterstreicht NI diese Neuausrichtung mit einer neuen Corporate Identity. »Wir sind und bleiben einer der Keyplayer im Messtechnikmarkt – daran ändert sich auch mit der neuen CI nichts«, betont Manuel Hofmann, Spokesperson von NI. »Aber wir wollen uns künftig noch schärfer definieren und uns damit vom Mitbewerb absetzen.« Damit einher gehe beispielsweise eine klarere Fokussierung auf Personen – und dabei nicht mehr nur auf den technischen Anwender, sondern auch auf die kaufmännischen  Entscheidungsträger. Optisch will sich NI künftig mit einem neuen Logo und Erscheinungsbild  unterscheiden. Als Logo-Farbe hat man sich für grün entschieden – im Gegensatz zu den überwiegend blauen Logos vieler Mitbewerber. 

Aber warum wurde dieses Rebranding einer seit so vielen Jahren erfolgreichen Marke überhaupt notwendig? »Es gibt den bereits vielfach erwähnten 100-Jahres-Plan unseres Gründers, Dr. Truchard«, führt Hofmann aus. »Um die darin genannten Ziele zu erreichen, müssen wir uns verändern, uns eine neue Identität erschaffen. Und wir müssen sichtbarer werden und dem Thema Test ein neues, persönlicheres Gesicht geben.« Das sähen auch die Mitarbeiter so. »Wir alle brauchen klare Verantwortlichkeiten und ein klares Mission Statement«, so Hofmann. »Intern haben wir das bereits erreicht – nun ist es daran, das neue NI auch nach außen hin zu präsentieren.«