Sensor+Test 2018 5000 Messwerte/s übersichtlich dokumentiert

Die Logger MSR175 wurden zur präzisen Aufzeichnung von Schock-Signalen über lange Zeiträume hinweg entwickelt.
Die Logger MSR175 wurden zur präzisen Aufzeichnung von Schock-Signalen über lange Zeiträume hinweg entwickelt.

Eine leistungsfähige Sensorik zusammen mit ausgefeilter Speicher- und Auswerte-Elektronik steckt im Miniatur-Datenlogger MSR175. Das nur daumengroße Aufzeichnungs- und Speichersystem eignet sich zur Transportüberwachung bei Gütern aller Art.

Ein wesentlicher Einsatzbereich ist die Ermittlung und dauerhafte Dokumentation von äußeren physikalischen Einwirkungen auf ein Transportgut, also zum Beispiel Schock- und Stoß-Ereignisse, Über- oder Untertemperatur, Luftfeuchte-, Licht- oder Druckänderungen – und das auch über einen langen Zeitraum hinweg, beispielsweise zur Dokumentation von Schäden.

Der Schweizer Hersteller MSR Electronics hat in den MSR175 zwei 3-Achsen-Beschleunigungssensoren integriert. Sie arbeiten in Messbereichen von ± 15 g sowie ± 100 g und zeichnen Schocks und Stöße mit einer Rate von bis zu 5000 Messwerte pro Sekunde auf. Typ eins des Datenloggers enthält zusätzlich einen internen Temperatursensor. Die zweite Variante wartet zusätzlich mit je einem internen Licht-, Feuchtigkeits- und Druck-Sensor auf. Alles ist komplett mit Auswerte- und Speicherelektronik sowie Akku in ein wasserdichtes Kunst-stoffgehäuse integriert, das Schutzart IP 67 genügt.

Die Speicherkapazität des Datenloggers von über zwei Millionen Messwerten reicht zur Aufzeichnung von mehr als 1000 Schock- oder Stoß-Ereignissen aus. Das entspricht einer Messdauer von mehreren Monaten. Gestartet wird ein Mess- und Aufzeichnungs-Zyklus entweder sofort nach der Konfiguration, bei einem bestimmten Datum oder über den integrierten Taster.

Via USB-Schnittstelle können am Ende der Messdauer alle Daten auf einen Rechner übertragen und dort mit der intuitiv bedienbaren Software »ShockViewer« ausgewertet und übersichtlich in einem Diagramm dargestellt werden. Dabei lassen sich kritische Ereignisse mit einem Blick analysieren und beweiskräftig in einem Report dokumentieren; eine Frequen-zanalyse erleichtert die Ursachenfindung bei Schock-Ereignissen. Geliefert werden die Logger auf Wunsch mit einem (kosten-pflichtigen) Kalibrierzertifikat. Die Konfigurierung ist einfach gehalten, sodass die Inbetriebnahme auch ohne Spezialkenntnisse zügig möglich ist.

Vorgestellt werden die neuen Datenlogger zur Messe Sensor+Test (Halle 1, Stand 234) unter anderem zusammen mit dem neuen Miniatur-Logger-System »MSR Flex«, das sich durch eine bislang im Markt nicht verfügbare Flexibilität bezüglich der applikationsspezifischen, hoch-modularen Kombinationen von Sensor-, Auswerte- und Wireless-Übertragungselektronik in einer Master/Slave-Architektur auszeichnet.

Nach Unterlagen von MSR Electronics