Ipetronik / Messdatenerfassung 4-Kanal-Analogmessmodul mit Sensorversorgung

Das Messmodul Mx-Sens2 4 erfasst Signalverläufe in Verbrennungs- oder E-Motoren, zum Beispiel für Schwingungsanalysen, Noise/Vibration-Untersuchungen zur Ermittlung von Störgeräuschquellen und deren Übertragungswege im Fahrzeug sowie speziellen Untersuchungen am Motor wie den Verlauf des Einspritzvorganges der Düse bzw. den Druckverlauf im Zylinder.
Das Messmodul Mx-Sens2 4 erfasst Signalverläufe in Verbrennungs- oder E-Motoren, zum Beispiel für Schwingungsanalysen, Noise/Vibration-Untersuchungen zur Ermittlung von Störgeräuschquellen und deren Übertragungswege im Fahrzeug sowie speziellen Untersuchungen am Motor wie den Verlauf des Einspritzvorganges der Düse bzw. den Druckverlauf im Zylinder.

Für mobile Messanwendungen im Automotive-Bereich hat Ipetronik das Modul Mx-Sens2 4 entwickelt. Es erweitert die Mx- und Sx-Serien um ein X-LINK-Modul für Spannungsmessungen bis ±100 V sowie für ICP-Messungen.

Das vierkanalige Analogmessmodul mit Sensorversorgung verbindet hohe Abtastraten bis zu 100 kHz pro Kanal mit einer zeitsynchronen Datenerfassung und einem ICP-Modus für piezoelektrische Sensoren wie Beschleunigungs-/Vibrations- oder akustische Sensoren. Optional unterstützt es die TEDS-Sensorerkennung.

Die vier Analogeingänge decken zehn Messbereiche mit Spannungen von ±0,01 V bis ±100 V ab. Sie erzielen eine Auflösung von 16 Bit und sind spannungsfest bis ±500 V. Jeder Eingang hat seine eigene einstellbare Sensorversorgung bis ±15 V mit bis zu ±60 mA. Als Hardwarefilter ist ein schaltbarer Butterworth-Filter 8. Ordnung mit 12 kHz integriert.

Das Messmodul unterstützt Kanalabtastraten von 10 Hz bis 100 kHz. Die Messdatenausgabe erfolgt mit maximal 100 MBit/s auf Fast Ethernet über XCPonEthernet beziehungsweise auf den CAN-2.0B-Bus mit bis zu 1 MBit/s. Das Datenformat hat eine Auflösung von 16 Bit (Wortformat) bzw. 32 Bit (DWord Float).

Alle Messeingänge, CAN-Bus, Netzteil und Gehäuse sind untereinander vollständig galvanisch getrennt. Status-LEDs an jedem Messeingang informieren über die korrekte Kanalzuweisung oder dienen der Überstromanzeige während des Messbetriebs.

Das Mx-Sens2 4 von Ipetronik steckt im 106 x 60 x 62 mm großen eloxierten Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP67. Es arbeitet im Temperaturbereich von -40 bis +105 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung sind 9 bis 36 VDC nötig. Fällt die Spannung unter 6 V wird das Modul abgeschaltet. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 4,2 W.

Das Mx-Sens2 4 lässt sich sowohl als eigenständiges Messmodul als auch im Verbund mit weiteren Modulen der Mx- und Sx-Serie betreiben. Eine spezielle Befestigungsmechanik sorgt für die werkzeuglose Kombination der Module untereinander. Die Konfiguration erfolgt über eine X-LINK-Ethernet-Schnittstelle, alle Einstellungen lassen sich komfortabel über die Windows-Software IPEmotion vornehmen.