Vision Engineering 3D-Mikroskopie mit »Wow-Effekt«

Ermüdungsfreies Arbeiten: Die vom DRV erzeugten 3D-Stereo-Bilder schweben quasi vor einem Betrachtungsspiegel.

Eine neue digitale, stereoskopische 3D-Betrachtungstechnologie von Vision Engineering könnte die Mikroskopie revolutionieren: Der Deep Reality Viewer zeigt vergrößerte Motive in 3D in bisher unerreichter Detailansicht, ohne dass dazu zusätzliche Brillen, Sichtgeräte oder Monitore erforderlich sind.

Vision Engineering ist Experte auf dem Gebiet der Mikroskopie. Nun hat das Unternehmen eine völlig neue, weltweit patentierte Darstellungsweise für 3D-Mikroskopbilder entwickelt, die die Interpretation der 3D-Modelle deutlich erleichtert.

Möglich macht dies der sogenannte Deep Reality Viewer – kurz DRV. Er erlaubt eine stereoskopische 3D-Betrachtung mit bislang unerreichter Tiefenwahrnehmung, ohne dass ein Monitor oder spezielle 3D- oder Shutter-Brillen sowie VR-Headsets erforderlich sind. Die Bilder „schweben“ quasi vor einem Betrachtungsspiegel. »Das kann man nicht beschreiben, das muss man gesehen haben«, betont Stefan Summer, Central Europe Marketing Manager von Vision Engineering.

Das digitale, stereoskopische 3D-Betrachtungssystem DRV-Z1 kombiniert die Vorteile der optischen, stereoskopischen und digitalen Technologien von Vision Engineering.

Die zugrunde liegende Betrachtungstechnologie…

...nennt sich TriTeQ3. Sie bietet gegenüber den bisherigen Stereo-3D-Technologien gravierende Vorteile. Klassische 3D- oder Shutter-Brillen sind hinsichtlich der Farbleistung und Genauigkeit begrenzt und weisen vielfach ein Flackern auf – was die Betrachtung auf Dauer unangenehm für den Anwender macht. 3D-Displays und -Monitore haben ihre Defizite bei der Auflösung, dem Kontrast, der Bildschärfe und der Helligkeit.

»Bei der Entwicklung haben wir uns die Frage gestellt,…

...wo die Mikroskopie in Zukunft hingeht«, fährt Summer fort. »Neben den Überlegungen zur detailreichen und hochaufgelösten Betrachtung der Prüflinge hatten wir dabei immer im Hinterkopf, dass Anwender im täglichen Job mit den Geräten komfortabel arbeiten können müssen. Darüber hinaus steigt natürlich auch die Forderung nach Vernetzung und Digitalisierung. All dieses Know-how haben wir bereits im Haus – wir brauchten es also nur noch zusammenzufügen. Entsprechend haben wir unsere Expertise aus dem Bereich der Stereomikroskopie – in Form unserer Lynx-Evo-Serie – mit der aus der digitalen Mikroskopie – der EvoCam-Serie – kombiniert und die Vorteile beider Systeme im neuen Produkt vereint. Daraus ist eine Plattform entstanden, die hervorragende Stereo-3D-Bilder mit der Digitaltechnik verbindet.«