Baugruppentest- und Inspektionssysteme 2018 wird erneut ein gutes Jahr für die Branche

Olaf Römer, Geschäftsführer von ATEcare:

Markt&Technik: Welche Geschäftsentwicklung erwarten Sie für 2018? Welches werden die maßgeblichen Treiber sein?

Olaf Römer, Geschäftsführer von ATEcare:

»Im Jahr 2018 erwarten wir eine gleichbleibende Nachfrage an 3D-AOI-Systemen. Hier stellen nahezu alle führenden Hersteller – so auch Omron, unser Lieferant – fast schon jährlich Neuigkeiten vor, die durch Kundenwünsche entstehen, aber auch durch massive Marktveränderungen in diesem Segment begleitet werden. Wir stellen dieses Jahr wiederum zwei neue 3D-AOI-Systeme vor – im nächsten Jahr wird es weitere neue Produkte geben.

Die Nachfrage nach Inline-3D-AXI-Systemen ist nun schon in Folge über zwei bis drei Jahre deutlich zu spüren. Wir erwarten daher nun auch erste Entscheidungen im Mittelstand und bei kleineren Kunden, weil wir weitere Neuankündigungen mit Inline-CT-fähigen-AXI-Systemen bieten. Großkunden haben sich hier bereits eingedeckt oder stehen sogar schon in der Ablöse veralteter Systeme. Auch hier können wir auf die bewährten Omron-Technologien zurückgreifen und erwarten einen deutlichen Umsatzschub.

Auch wenn Analysten den elektrischen Test – und dabei insbesondere den ICT – als schrumpfendes Segment betrachten, halten wir mit den gut skalierbaren Testlösungen von Dr. Eschke doch eine sehr gute Plattform bereit. Hier können Lohnfertiger auf einfachste Art und Weise simpelste elektrische Testaufgaben selbst anbieten. Solche Systeme sind nunmehr auch in der Form skalierbar, dass optionale Funktionstests leicht zu integrieren sind bzw. erweiterbar aufgesetzt werden können. ICT darf nichts kosten, so der Tenor der Lohnfertiger – ganz weglassen ist aber mehr als gefährlich. Daher haben wir schon jetzt eine ganze Reihe von Projekten und Anfragen, teilweise auch in den gebrauchten Sektor hinein.

Bedarfskunden brauchen auf jeden Fall mehr Unterstützung bei der Erstellung von Adaptoren und Programmen, weil Fachleute in diesem Segment rar sind – auch dies ist ein Wirtschaftsfaktor, auf den wir in 2018 bauen.«