1. Quartal 2018 ZTE mit 790 Mio. Dollar Verlust nach US-Bann

ZTE will sich mit allen Mitteln gegen den Verkaufsstopp wehren, den die US-Bhörden verhängt haben. Das Untenremen erwäge laut Berichten aus Asien aber auch den Verkauf der Smartphone-Einheit.
In den ersten sechs Monaten des Jahres erwartet ZTE einen Rekordverlust – vor allem wegen der Strafe von 1,4 Mrd. Dollar, die es im Gegenzug zur Aufhebung des US-Lieferbanns zu bezahlen hat.

In den ersten drei Monaten 2018 hat ZTE einen Verlust von 790, 62 Mio. Dollar (5,4 Mrd. Yuan) eingefahren. Der Umsatz stieg um 6,9 Prozent auf 27,5 Mrd. Yuan.

Im April 2018 hatte ZTE noch einen Anstieg des Gewinns um 39 Prozent für das erste Quartal ausgewiesen. Damals waren die Auswirkungen des Lieferbanns durch US-Unternehmen noch nicht abzusehen. In den ersten sechs Monaten des Jahres erwartet ZTE jetzt aber einen Rekordverlust – vor allem wegen der Strafe von 1,4 Mrd. Dollar, die es im Gegenzug zur Aufhebung des Lieferbanns zu bezahlen hat.

Abgesehen von den Strafzahlungen befindet sich ZTE nun wieder auf dem Weg zur Normalisierung.

In der Zentrale in China hatte ZTE einen neuen Verwaltungsrat und eine neue Geschäftsführung eingesetzt. Das neue Management bringt umfassende und langjährige Erfahrung im internationalen Business mit. Der neue Geschäftsführer der ZTE Corporation, Xu Ziyang, trat 1998 ins Unternehmen ZTE ein und war in den Jahren 2014 bis 2016 Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft ZTE Services Deutschland GmbH.

Am Tag der offiziellen Beendigung der Ablehnungsanordnung (Denial Order) am 14. Juli 2018 hatte ZTE bereits die Produktion von Smartphones und Infrastrukturtechnik wieder angefahren. Produktion, Lieferung, Wartung von globalen Telekommunikationsnetzen sowie die Abwicklung von Projekten werden nun wieder aufgenommen.