Breitbandig für die Industrie Transceiver für heiße Umgebungstemperaturen

Maxims neuer Powerline-Transceiver »MAX2982« ist für Industrieapplikationen in rauen Umgebungen ausgelegt.
Maxims neuer Powerline-Transceiver »MAX2982« ist für Industrieapplikationen in rauen Umgebungen ausgelegt.

Maxim Integrated Products zielt mit dem neuen Powerline-Transceiver »MAX2982« auf sehr raue Industrieumgebungen ab: Der HomePlug-1.0-kompatible Baustein arbeitet auch bei -40°C und 105°C.

Der HomePlug-1.0-Standard ist im privaten Haushaltbereich gut etabliert, hat für Maxim aber auch das Potenzial, in der Industrie zum Einsatz zu kommen: Die Powerline-Technologie nutzt die Stromleitung, um darüber die Netzwerkdaten zu transportieren - und Stromleitungen führen zu praktisch jedem Industriegerät.

Die bisher erhältlichen Bausteine sind aber für das wohltemperierte Heim und nicht für die raue Industrie konzipiert. Zudem sind die Störeinstreuungen auf die Stromleitungen in der Industrie deutlich stärker und eine Störung gravierender als ein kleiner »Schluckauf« im Heimnetz. Ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis ist deshalb wichtig, ebenso wie ein erweiteter Temperaturbereich.

In beiden Fällen punktet Maxim mit seinem neuen Baustein. Der Chip ist nach AEC-Q100-Rev-G qualifiziert, arbeitet in dem Temperaturbereich von -40°C bis 105°C und der Empfänger liefert auch noch bei einem Signal-Rausch-Verhältnis von -1db die korrekten Daten. Um auch den Echtzeitansprüchen der Industrie zu genügen, kann der Bausteine eine Latenzzeit von 333 µs vorweisen und eine Datenübertragungsrate von 14 MBit/s. Mit seiner 512 Adressen großen Bridge Table und der Point-to-Multipoint-Fähigkeit kann der MAX2982 hunderte von HomePlug-Modems in einem Netzwerk steuern, überwachen und aufzeichnen. Die integrierte 56-Bit-DES/Triple-DES-Verschlüsslung sorgt dabei für Sicherheit gegenüber Fremdeinwirkung.

Dieses Paket überzeugte bereits erste Industrievertreter. »Der MAX2982 bietet die zuverlässige und schnelle Powerline-Kommunikation, die wir für unsere Automatisierungslösungen brauchen«, erklärt Rochus Hien, R&D Senior Expert von SEW Eurodrive. »Maxim überzeugt dabei mit der Erfahrung in der Powerline-Kommunikation und mit den Bauteilen im erweiterten Temperaturbereich.«

Der MAX2982 lässt sich mit Maxims Analog-Front-End (AFE) und Treiberbaustein MAX2981 kombinieren und ist als 128-Pin-LQFP erhältlich.