Telekom schaltet auf 250 Mbit/s hoch Super-Vectoring läuft an

Die Deutsche Telekom erweitert den Funktionsumfang der Speedport-Gateways.
Nicht jeder Router verträgt die neue Geschwindigkeit

Die Deutsche Telekom schaltet ab 1. August sechs Millionen Haushalte für eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 250 Mbit/s frei. Bis 2019 soll die Zahl auf 15 Mio. Haushalte steigen.

»Das ist ein weiterer Schritt hin zur Gigabit-Gesellschaft«, erklärt Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland. »Wir bauen schnelles Internet für Millionen statt Topspeed für wenige.« Die Anschlüsse sind in rund 900 Kommunen in ganz Deutschland geschaltet. In der ersten Tranche standen Mittelzentren und der ländliche Raum im Fokus. Ballungsräume sollen bis Ende des Jahres folgen. Möglich wird dies durch den Einsatz der Super-Vectoring-Technik, die allerdings nicht mit jedem Router kompatibel ist.

Der Ausbau folgt zwei Faktoren: Zum einen Gebiete, in denen die Telekom mit hoher Nachfrage rechnet. Zum anderen werden Verteilerkästen, die ohnehin erweitert werden müssen, mit entsprechenden Steckkarten bestückt. »Der Kunde ist der Architekt des Netzes«, sagt Wössner. »Er wird auch darüber entscheiden, wie es mit den 250er-Anschüssen über das Jahr 2019 hinaus weitergeht. Denn bei entsprechender Nachfrage werden wir zeitnah reagieren.« Die Telekom plant, bis Ende 2019 rund 80 Prozent der Haushalte in Deutschland mindestens 50 Mbit/s zu bieten. Und die große Mehrheit wird sogar auf mindestens 100 Mbit/s zugreifen können.